Magdeburg l Es bestehe akute Gefahr, dass Teile in den nachfolgenden Verkehr geschleudert werden, teilte die Stadt Magdeburg am 26. März 2020 mit. Wann mit einer Reparatur zu rechnen ist - unklar. Doch was ist passiert?

Auf dem Magdeburger Ring Richtung Stendal ist bei einem Teil der Brücke an der ehemaligen Justizvollzugsanstalt der Fahrbahnübergang beschädigt. Die Brückenmeisterei hat deshalb am Donnerstag begonnen, den Bereich zwischen Halberstädter Straße und Liebknecht-Straße abzusperren und den Verkehr einspurig an der Stelle vorbeizuführen. Wie lang die Einschränkung besteht, ist derzeit unklar.

Verschraubungen mehrerer Klemmleisten seien abgerissen, so dass diese 50 Kilogramm schweren Bauteile keine zuverlässige Lagefixierung haben. Diese Klemmleisten könnten beim Überfahren herausgerissen und in den nachfolgenden Verkehr geschleudert werden.

Der Schaden ist groß, eine Reparatur mit eigenen Mitarbeitenden aus der Brückenmeisterei daher nicht möglich. Einen Termin für die Reparatur gibt es noch nicht, so die Stadt weiter. "Trotz der Corona-Krise ist das Tiefbauamt bemüht, so schnell wie möglich eine Reparatur durch eine Fachfirma ausführen zu lassen", heißt es in der Mitteilung.

Bis dahin ist auf dem Magdeburger Ring mit Einschränkungen und Stau zu rechnen. Der Verkehr wird bis nach der Reparatur einspurig über den Überholfahrstreifen an der Stelle vorbeigeführt. Die Anschlussstelle Magdeburger Ring / Halberstädter Straße in Richtung Stendal kann weiter als Auffahrt genutzt werden.