Magdeburg l Der Magdeburger Ring bleibt weiterhin in Fahrtrichtung Halberstadt in Höhe der Halberstädter Straße ein Nadelöhr, das täglich von Tausenden Fahrzeugen passiert wird. Bei einem Unfall hatte ein Fahrer Anfang September 2020 nachts die Kontrolle über seinen tonnenschweren Lkw verloren und war gegen die Leitplanke und das Brückengeländer gestoßen, die dabei erheblich beschädigt wurden. Die Brückenkante war nicht mehr gesichert, so dass es zur Sperrung einer Fahrspur kam.

Ein Teil der Schäden konnte zwar behoben werden, ein wesentlicher Bestandteil steht mit dem Brückengeländer laut Stadtsprecher Michael Reif jedoch noch aus. Ein vom Tiefbauamt beauftragter Geländebauer sei vor Ort gewesen und habe das Aufmaß erstellt, heißt es auf Volksstimme-Nachfrage: „Die notwendigen Geländerteile werden nun im Werk produziert und sind aufgrund der Brückenneigung eine Spezialanfertigung.“ Lieferung und Montage erfolgen laut Reif voraussichtlich in der vorletzten Oktoberwoche.

Das Geländer ist ein wesentlicher Bestandteil der Schutzeinrichtung der Brücke, auf den im Einzelfall nicht verzichtet werden kann. „Deshalb ist es für die Verkehrssicherheit erforderlich, die Betonleitwände bis zur Reparatur des Geländers stehen zu lassen und damit die Sperrung des Hauptfahrstreifens aufrechtzuerhalten“, so der Stadtsprecher zu den Gründen, warum es weiterhin nur einspurig und mit maximal 60 Stundenkilometer rollt auf der Schnellstraße in Höhe der Halberstädter Straße. Darüber hinaus werde damit auch der Arbeitsschutz der Geländebauer gewährleistet. Das Tiefbauamt bittet um Verständnis für die als Folge des Lkw-Unfalls entstandenen Einschränkungen.