Verkehrssicherheit

Warnwesten mit Kita-Kontakt für Magdeburger Kinder

Mit einer großen Gruppe Kinder unterwegs zu sein, birgt Gefahren. Das integrative Kinder-Eltern-Zentrum „Kinderland“ in Magdeburg hat ab sofort Warnwesten mit dem Namen der Einrichtung dabei.

Von Maren Groß 21.07.2021, 00:01
Kinder des Integrativen Kinder-Eltern-Zentrums "Kinderland" Magdeburg mit ihren neuen Warnwesten.
Kinder des Integrativen Kinder-Eltern-Zentrums "Kinderland" Magdeburg mit ihren neuen Warnwesten. Foto: Maren Groß

Magdeburg - Ein Ausflug zum Spielplatz oder ein Nachmittag im Zoo: Das Leben als Kindergartenkind ist abwechslungsreich und geprägt von neuen Eindrücken. Jeden Tag gibt es etwas Neues zu entdecken.

Aber ein Ausflug mit 20 Drei- bis Sechsjährigen bedarf einiger Planung. Die Sicherheit der Kinder steht dabei an vorderster Stelle. Das weiß auch Diana Göthe. Sie ist die Einrichtungsleiterin des Integrativen Kinder-Eltern-Zentrums „Kinderland“ (I-KEZ) am Neustädter See in Magdeburg. „Wir können solche Ausflüge nur machen, wenn genug Personal vorhanden ist, damit die Sicherheit der Kinder gewährleistet ist“, erzählt sie.

Genug Personal bei Ausflügen

In der Kita werde genau Buch geführt, welche Gruppe gerade mit welchem Erzieher wo unterwegs ist. Auch die Eltern werden bei größeren Ausflügen vorher genau informiert. Besonders weil die integrative Kita auch Kinder im Rollstuhl betreue, sei es sehr wichtig, genug Personal vor Ort zu haben. „Manche Kinder benötigen Medikamente, die wir bei dem Ausflug mitnehmen und geben müssen“, erklärt Diana Göthe.

Der Leiterin der Kita sei es wichtig, dass alle Kinder an den Ausflügen teilnehmen, damit sie lernen, sich im öffentlichen Raum zu bewegen und die Stadt zu erkunden. „Es gibt Eltern, die sich Sorgen machen. Wir bieten ihnen an, uns bei einem Ausflug zu begleiten, damit sie sich ein Bild machen können“, so Diana Göthe.

Sparkasse unterstützt elf Kitas

Damit die Kinder in der Stadt sicher unterwegs sind, hat die Sparkasse „MagdeBurg“ nun elf Kitas Spendengelder in Höhe von über 2700 Euro zur Verfügung gestellt. Von dem Geld wurden Warnwesten gekauft. Das Besondere daran: Diese Warnwesten sind mit dem Namen und der Telefonnummer der jeweiligen Kita ausgestattet. Im Notfall kann das Kind also direkt zugeordnet werden und die Kita telefonisch informiert werden. Ein kleines, aber feines Detail für Diana Göthe: „Wenn man mit den Kindern auf einem Ausflug ist und auf eine andere Gruppe Kinder trifft, sehen alle Kinder gleich aus, weil alle dieselben gelben Warnwesten tragen. Durch die neuen Westen können wir die Gruppen viel besser voneinander unterscheiden.“

Die Warnwesten helfen so nicht nur den Erziehern bei Ausflügen, sondern warnen auch Autofahrer und Fahrradfahrer, wenn die Gruppe an einer vielbefahrenen Straße vorbeiläuft. Und: Die Kinder finden sie super und freuen sich, die Westen zu tragen. Dem nächsten Ausflug steht also nichts im Weg.