Magdeburg l Hoppla, damit hatte Elefantendame Mwana nicht gerechnet. Als sie sich am Freitagvormittag erstmals mit Birma im Magdeburger Zoo auf die große Außenanlage von Africambo II wagte, erblickte sie auf „ihrem“ Gelände die afrikanischen Wildhunde. Und das schmeckte ihr offenbar gar nicht. „Plötzlich begann ein Trompetenkonzert“, berichtete Zoochef Kai Perret. Mit Scheinangriffen versuchte die alte Dame die Wildhunde, die seit Ende September 2017 ebenfalls auf der Anlage leben, zu beeindrucken, warf sogar kleine Stöckchen in ihre Richtung.

Doch keine Sorge. Die Wildhunde sind durch einen Elektrozaun von den Elefanten getrennt. Und die Aufregung wird sich auch schon bald wieder legen. Beide – Elefanten und Wildhunde – müssen sich erst einmal aneinander gewöhnen. Und das sollten sie schnell tun. Denn demnächst sollen auch Warzenschweine, Antilopen und grüne Meerkatzen auf die neue Anlage ziehen und so das Bild einer afrikanischen Wildnis vor der Magdeburger Stadtkulisse abrunden.

Seit ein paar Tagen schon dürfen die Elefanten auch auf die große Anlage im Africambo II. Zuvor wurden die Elektroanlagen nochmals überarbeitet. Seit Freitag nun erobern die Elefanten neugierig ihr neues Terrain, wenngleich sie erst mit Leckereien gelockt werden mussten, verriet Perret.