Oebisfelde l Die Ursache für den Zwangsstopp dieses Intercity-Zuges der Deutschen Bahn AG war nach Informationen der Deutschen Bahn AG, so ein Pressesprecher, ein technisches Problem an einem Stromabnehmer. Dieser Schnellzug war am Freitag gegen 22 Uhr von Berlin in Richtung Hannover unterwegs, blieb aufgrund des Defektes auf freier Strecke in Höhe eines Oebisfelder Industriegebiets, knapp 20 Kilometer vor dem Wolfsburger Hauptbahnhof, liegen. Nach Aussage des Pressesprechers hat es bei dem ICE-Zwangsstopp keine Verletzten gegeben.

Mitarbeiter der Einsatzleitstelle des Landkreises Börde wurden informiert, die wiederum die Feuerwehr der Stadt Oebisfelde alarmierte. Für die notwendigen Hilfsmaßnahmen zum Wohl der 330 Passagiere war das schnelle Anrücken der Einsatzkräfte mit 26 Kameraden von immensen Vorteil. Die Feuerwehrkameraden rückten mit vier Fahrzeugen und Gerätschaften zum Ausleuchten an, halfen beim Umsteigen zu nächtlicher Stunde.

Wie zu erfahren war, dauerte der reibungslos verlaufende Feuerwehreinsatz etwas mehr als eine halbe Stunde. In dieser Zeit fanden die Passagiere in einem anderen Intercity Platz, der ebenfalls auf der Trasse unterwegs war und dann für die Aufnahme der Passagiere hielt.

Bereits vor Wochen mussten Feuerwehren aus der Oebisfelder Region zu einer Hilfeleistung für einen ICE auf dieser Strecke anrücken. Damals hatte ein technischer Defekt für den Zwangsstopp ganz in der Nähe des neuerlichen Einsatzortes, ebenfalls auf freier Strecke gesorgt.