Buchhorst l Ein gelungenes Dorffest lag Sonntagnachmittag hinter dem Buchhorster Ortswehrleiter Patrick Konkiel und vielen Helfern. Dieses gemeinsame Engagement war wohl der Schlüssel für die abwechslungsreichen wie unterhaltsamen Festtage, die von Feuerwehr und Jagdgenossenschaft veranstaltet wurden.

Das Fest hatte Sonnabend mit den Feuerwehrwettkämpfen um den Ohre-Pokal begonnen. Die Gruppe der gastgebenden Wehr wollten den Vorjahreserfolg wiederholen, das begehrte Pokalsilber weiterhin im eigenen Feuerwehrhaus präsentieren können. Dieses Ziel wurde mit einem zweiten Platz denkbar knapp verfehlt. Die Titelverteidigung gelang dafür der eigenen Jugendgruppe, bei der Leistung, Moral und Glück erneut bestens harmonierten.

Der Zuspruch, damit die Mitbewerberanzahl "um den Pott", war in diesem Jahr erneut angewachsen. Gleich 14 Wettkampfgruppen gingen jeweils zwei Mal an den Start für "die beste Zeit".

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Erst Pech, dann Unglück

Das besagte Pech klebte dabei allerdings der Frauengruppe "Perlen der Altmark" an den Händen: Im ersten Lauf versagte die Förderpumpe für lange Sekunden den Dienst, von einer Kupplung löste sich zudem ein Förderschlauch, und bis die Zielmarken durch den Wasserstrahl aus den Strahlrohren emporschnellten, damit die Zeit gestoppt werden konnte, vergingen fast 90 Sekunden.

Bürgermeister Hans-Werner Kraul lobte bei der Begrüßung der Wettkampfgruppen das Gesamtkonzept des Dorffestes, unterstrich dieses Engagement mit den Worten "was die Buchhorster anpacken, das klappt immer".

Angereist waren Mannhausen und ihre Jugendgruppe, die Frauen und Männer "Perlen der Altmark - ein Mix der Wehren Wiepke und Dannefeld -, Böddensell, Kloster Neuendorf, Roxförde, Klein Ammensleben, Dannefeld, die zudem zwei Jugendgruppen mit am Start hatten, sowie die Jugendfeuerwehr aus Meitzendorf.

Die schnellste Gesamtzeit, es wurde erstmals ein digitales Zeitmessgerät eingesetzt, mit 24,84 Sekunden präsentierte "Perlen der Altmark", vor Buchhorst mit 25,54 Sekunden und Mannhausen mit 26,83 Sekunden. Im Nachwuchsbereich glänzte Buchhorst mit 32,50 Sekunden, vor Mannhausen mit 38,95 Sekunden und Meitzendorf mit 39,36 Sekunden.

Viel mehr Zeit nahmen sich die Besucher des geselligen Miteinanders am Samstagabend im Festzelt. Es wurde ausgiebig gefeiert und eifrig getanzt.

Zeit zum Ausschlafen blieb dann am Sonntag nicht. Der musikalische Frühschoppen stand auf dem Festprogramm und für viele Buchhorster gehörte diese Teilnahme wie selbstverständlich zum Pflichtprogramm. Für den notwenigen guten Klang und beste Festzeltstimmung zeichnete sich die Band "Burggeister" aus, die mit Schlagern und Evergreens "für eine gute Zeit" der Zeltgäste an den Frühstückstischen garantierte. Das opulente Angebot der Schlachteplatte ließ wohl keine Wünsche für Deftiges zum Abschluss des Dorffestes im Festzelt offen.