Ausbaustrecke fertig

Guter Tag für Stadt und Dörfer

Die seit Sonnabend komplett freigegebene Umgehungsstrecke von Weddendorf bis Frankenfelde dürfte damit für die erwünschte Entlastung der Ortschaften sorgen.

Von Harald Schulz
Als eine Hauptschlagader für die strukturelle Entwicklung von Oebisfelde und dem Umland hat der Bürgermeister  der Einheitsgemeinde Stadt Oebisfelde-Weferlingen die Fertigstellung der nun durchgängigen Umgehungsstrecke von Oebisfelde bis nach Frankenfelde bezeichnet. Zugleich werden die Stadt und  Dörfer durch diese Magistrale signifikant entlastet.  Das Foto zeigt die Ampelkreuzung der Umgehungsstrecke  bei Frankenfelde in Richtung Oebisfelde.
Als eine Hauptschlagader für die strukturelle Entwicklung von Oebisfelde und dem Umland hat der Bürgermeister der Einheitsgemeinde Stadt Oebisfelde-Weferlingen die Fertigstellung der nun durchgängigen Umgehungsstrecke von Oebisfelde bis nach Frankenfelde bezeichnet. Zugleich werden die Stadt und Dörfer durch diese Magistrale signifikant entlastet. Das Foto zeigt die Ampelkreuzung der Umgehungsstrecke bei Frankenfelde in Richtung Oebisfelde. Foto: Harald Schulz

Oebisfelde/Frankenfelde - Diese in mehrerlei Hinsicht bedeutungsvolle Erweiterung der nun kompletten Umgehungsstrecke hatte Verkehrsminister Thomas Webel von der Landesregierung Sachsen-Anhalt bei seinem Arbeitsbesuch am Freitag besonders hervorgehoben (Volksstimme berichtete). Die Bedeutung der B 188 für die Pendler nach Niedersachsen stellte Webel bei seinem Baustellenbesuch ganz besonders heraus.

Der Minister sieht die infrastrukturelle Situation der Region Oebisfelde eng verbunden mit dem niedersächsischen Wirtschaftszentrum Wolfsburg. Diese Nähe garantiert – mit Unterbrechung durch die Teilung Deutschlands – seit Gründung des VW-Werkes Arbeitsplätze in der Region. Aber im Umkehrschluss bietet die Region Oebisfelde für Firmen Entwicklungsflächen und für die Bevölkerung Bauland zu attraktiven Preisen. Beides ist so rund um Wolfsburg ansonsten nicht zu haben. Diese besonders positive Synergie werde durch die Umgehung B 188 noch wirkungsvoller potenziert, lautete das Fazit des Ministers.

Als Bürgermeister der Einheitsgemeinde Stadt Oebisfelde-Weferlingen hakte Hans-Werner Kraul im Gespräch mit der Volksstimme genau an diesem Punkt ein. Kraul sieht mit der Fertigstellung dieses zweiten und abschließenden Bauabschnitts der Umgehung nur positive Effekte, insbesondere für den Oebisfelder Raum. „Bereits seit 1993 war dieses Vorhaben auf dem Weg, damals noch unter Bürgermeister Hans-Jochen Giffey. Was damals mit dem Bau erhofft wurde, ist heute nach 30 Jahren zum Wohl der Stadt und seiner Bürger und darüber hinaus in Erfüllung gegangen“, gibt Kraul seiner Freude Ausdruck.

In seinen Augen stellt die Umgehungsstrecke eine strukturelle Hauptschlagader dar, die die Region Oebisfelde mit dem leistungsstarken Wirtschaftsmotor Wolfsburg verbindet. Kraul will aber auch betont wissen, dass durch diese Verkehrsader die Gefahren von Verkehrsunfällen für die Einwohner der Orte mangels Durchgangsverkehr signifikant verringert wird. Der Einheitsbürgermeister stellt fest: „Die Eröffnung war ein guter Tag für Oebisfelde.“

Zahlreich sind mittlerweile die Graffiti-Motive an Brücken wie hier an der sogenannten Irritationswand für Wildvögel entlang der Umgehungsstrecke. Sprayer konnten bislang noch nicht erwischt werden.
Zahlreich sind mittlerweile die Graffiti-Motive an Brücken wie hier an der sogenannten Irritationswand für Wildvögel entlang der Umgehungsstrecke. Sprayer konnten bislang noch nicht erwischt werden.
Foto: Harald Schulz
Entlang der Umgehung sind Fahrbahnbeplankungen mit Gummimatten ummantelt (rechts dunkle Fläche vor Planke). Das soll den Bewuchs der Schutzbarrieren mit Gräsern verhindern.
Entlang der Umgehung sind Fahrbahnbeplankungen mit Gummimatten ummantelt (rechts dunkle Fläche vor Planke). Das soll den Bewuchs der Schutzbarrieren mit Gräsern verhindern.
Foto: Harald Schulz