Oebisfelde l Stumme Zeitzeugen warten auf neue Besitzer, die diese einst wertgeschätzten Hilfsmittel des täglichen Bedarfs in Büros und Geschäften künftig ihr Eigen nennen möchten. Der Heimatverein Oebisfelde bietet für Interessenten aus seinem Lagerbestand alte Schreib- und Rechenmaschinen an.

Die Exponate stammen aus einer Sonderausstellung mit zirka 50 Maschinen, die vor einigen Jahren aufgelöst wurde. Einige der Objekte müssen nun für neue Ausstellungen weichen, heißt es vom Vereinsvorsitzenden Ulrich Pettke.

Die ältesten Stücke stammen aus den 1930er Jahren, sind somit bereits 80 Jahre und einige sogar noch älter. Unter den Modellen befinden sich solche von den Firmen Adler, Consul, Erika, Ideal, Favorit, Mercedes, Olympia, Optima, Rheinmetall, Torpedo und Wanderer. Neben den Schreibmaschinen werden alte Rechenmaschinen vom Typ Triumphator, Felix und Astra angeboten.

Neue Sonderausstellungen

All diese Exponate gibt der Verein an Liebhaber kostenlos weiter. „Über eine Spende würden sich die Heimatfreunde allerdings freuen. Ohne Spenden wäre die Pflege von Historie, Tradition und Heimatgeschichte der Stadt Oebisfelde unmöglich“, betont Pettke.

Derzeit arbeitet der Verein an einer neuen Sonderausstellung zum Thema „Feldpostbriefe und -karten im 1. Weltkrieg“. Grundlage ist eine großzügige Schenkung aus Klötze. Weiterhin wird die Sonderausstellung zum 150-jährigen Jubiläum der Einführung der gemeinsamen Währung Reichsmark vorbereitet. Dafür suchen die Heimatfreunde noch alte Geldscheine und Münzen aus den zurückliegenden 150 Jahren.

Wer Interesse an den Maschinen hat, kann sich unter 039002/445 26, per E-Mail an: ulrichpettke@t-online.de oder info@heimatverein-oebisfelde.de wenden.