Oebisfelde (hsh) l Einigkeit herrscht bei den Mitgliedern des Ortschaftsrates Oebisfelde darüber, dass an den Container-Standorten für Altglas im Stadtgebiet oft unzumutbare Verhältnisse herrschen. Manchmal auch dauerhaft schändlich, wie am Stellplatz im Gewerbegebiet West, wo zudem das Areal zerfahren und derzeit mit Pfützen übersät ist, wie Linken-Ratsfrau Sabine Bastigkeit insbesondere rügte.

Dieses Thema wurde wieder einmal, diesmal im Verlauf der Sitzung des Ortschaftsrates am Dienstag im Burgverbinder, behandelt. Eine zufriedenstellende Lösung wird es wohl nicht geben, ebenso die einhellige Auffassung des Gremiums. Doch es gab Vorschläge, diese Schandflecke in der Stadt in ihrem Ausmaß zu reduzieren. So appellierte Marc Blanck (CDU), diese Probleme an die Vertreter im Stadtrat und Kreistag heranzutragen, um über diesen Weg eine Regelung über den kreislichen Kommunalservice zu erreichen.

Als eine andere, vielleicht zusätzlich notwendige Möglichkeit erachtet Blanck das Aufstellen von Hinweis- oder Warntafeln, die mehrsprachig abgefasst sind. Auch könnte das Aufstellen von sogenannten Bildtafeln der Sache dienlich sein. Blanck ging davon aus, mit diesen Tafeln Menschen mit Migrationshintergrund und mangelnden Kenntnissen in der deutschen Sprache zu erreichen. Das hielt UWG-Ortschaftsratsmitglied Robert Damm für nicht angemessen. Er meinte, dass Ausländer sich den örtlichen Gegebenheiten anzupassen hätten.

Der Ortschaftsrat verständigte sich darauf, die Verwaltung zu beauftragen, die Container-Standorte verstärkt im Blick zu haben. Am Standort in der Friedrich-Engels-Straße solle eine entsprechende Information an die Wohnungsbau GmbH Oebisfelde erfolgen. Umweltsünder, die dort beim Entsorgen von Unrat ertappt werden, sollen zur Verantwortung herangezogen werden.