Aktion zur Verkehrssicherheit

Mutige Schüler in Oebisfelde simulieren den Überschlag in einem Auto

Von Jens Pickert
Die Mädchen und Jungen  der Grundschule Drömlingsfüchse in Oebisfelde mussten am Mittwoch mit ihren Fahrrädern einen nicht einfach zu meisternden Parcours durchfahren. Geschick und Können waren gefragt.
Die Mädchen und Jungen der Grundschule Drömlingsfüchse in Oebisfelde mussten am Mittwoch mit ihren Fahrrädern einen nicht einfach zu meisternden Parcours durchfahren. Geschick und Können waren gefragt. Foto: Jens Pickert

Oebisfelde

Bundesweit werden zum Thema Sicherheit im Straßenverkehr seit Jahrzehnten für Erwachsene und vor allem für Kinder und Jugendliche verschiedene Aktionen angeboten. So auch im Landkreis Börde am vergangenen Mittwoch. „In unserem Kreis führte das Polizeirevier Börde am Mittwoch von 10.30 bis 17.30 Uhr einen Verkehrseinsatz mit dem Schwerpunkt Sicherheit von Radfahrern und anderen Verkehrsteilnehmern, hier insbesondere zum länderübergreifenden Aktionstag Radfahrer im Blick, durch“, heißt es aus dem Revier. Die Kontrollen der Polizei wurden stationär und mobil, auch zu Fuß durchgeführt.

„Neben zahlreichen Präventionsgesprächen mit Verkehrsteilnehmern wurden auch mehrere Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung festgestellt und entsprechend geahndet. Das betraf hauptsächlich Radfahrer, welche entgegengesetzt der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fuhren“, informierte Sebastian Richter vom Polizeirevier Börde.

Teststrecke hat es in sich

Er merkte an: „Insgesamt kann festgehalten werden, dass sich die meisten Radler mit verkehrssicheren Rädern im öffentlichen Straßenverkehr bewegen und die geltenden Regeln beachten und einhalten.“

Um Sicherheit, speziell, um sein Rad sicher zu bewegen, ging es am Mittwoch auch auf dem vorderen Hof der Drömlingsfüchse-Grundschule.

Ein nicht einfach zu meisternder Parcours war dort aufgebaut. Diese Teststrecke mussten die Mädchen und Jungen möglichst fehlerfrei mit ihrem Gefährt bewältigen. Was augenscheinlich nicht einfach war. Doch mit Geschick und Können war das Durchfahren des Kurses durchaus zu meistern.

Einige Meter weiter, auf dem Areal der benachbarten Sekundarschule, ging es hingegen richtig zur Sache. Verantwortlich dafür waren Mitarbeiter der Verkehrswacht Sachsen-Anhalt aus Magdeburg. Sie waren mit einem Überschlagsimulator sowie einem Gurtschlitten angereist.

Anschnallen muss verinnerlicht werden

„Die Mädchen und Jungen, viele von ihnen werden irgendwann einmal selbst eine Fahrerlaubnis besitzen, sollen darauf vorbereitet sein. Auch auf das Szenario eines Überschlags im Auto. Natürlich hoffen wir, dass es nie dazu kommen wird“, begründete ein Mitarbeiter der Verkehrswacht.

Ebenso verhält es sich bei einem Gurtschlitten. Die Jugendlichen sollen auf dem Gerät erfahren, wie sich ein Aufprall mit dem Auto bei einer gewissen Geschwindigkeit angeschnallt anfühlt. „Das Anschnallen muss von Beginn an verinnerlicht werden. Geschieht das nicht, stehen die Chancen bei einem möglichen Unfall sehr schlecht“, betonte der Mann von der Verkehrswacht.

Um in den Überschlagssimulator der Verkehrswacht Sachsen-Anhalt  einzusteigen, gehörte schon ein wenig Mut. Den besaßen  jedoch viele Mädchen und Jungen der Sekundarschule.
Um in den Überschlagssimulator der Verkehrswacht Sachsen-Anhalt einzusteigen, gehörte schon ein wenig Mut. Den besaßen jedoch viele Mädchen und Jungen der Sekundarschule.
Foto: Jens Pickert
Beim Gurtschlitten wurde simuliert, wie bei einer gewissen Geschwindigkeit ein Aufprall  verläuft. Natürlich waren die Jugendlichen beim Versuch angeschnallt.
Beim Gurtschlitten wurde simuliert, wie bei einer gewissen Geschwindigkeit ein Aufprall verläuft. Natürlich waren die Jugendlichen beim Versuch angeschnallt.
Foto: Jens Pickert