Aktion zur Verkehrssicherheit Mutige Schüler in Oebisfelde simulieren den Überschlag in einem Auto

Oebisfelde
Bundesweit werden zum Thema Sicherheit im Straßenverkehr seit Jahrzehnten für Erwachsene und vor allem für Kinder und Jugendliche verschiedene Aktionen angeboten. So auch im Landkreis Börde am vergangenen Mittwoch. „In unserem Kreis führte das Polizeirevier Börde am Mittwoch von 10.30 bis 17.30 Uhr einen Verkehrseinsatz mit dem Schwerpunkt Sicherheit von Radfahrern und anderen Verkehrsteilnehmern, hier insbesondere zum länderübergreifenden Aktionstag Radfahrer im Blick, durch“, heißt es aus dem Revier. Die Kontrollen der Polizei wurden stationär und mobil, auch zu Fuß durchgeführt.
„Neben zahlreichen Präventionsgesprächen mit Verkehrsteilnehmern wurden auch mehrere Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung festgestellt und entsprechend geahndet. Das betraf hauptsächlich Radfahrer, welche entgegengesetzt der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fuhren“, informierte Sebastian Richter vom Polizeirevier Börde.
Teststrecke hat es in sich
Er merkte an: „Insgesamt kann festgehalten werden, dass sich die meisten Radler mit verkehrssicheren Rädern im öffentlichen Straßenverkehr bewegen und die geltenden Regeln beachten und einhalten.“
Um Sicherheit, speziell, um sein Rad sicher zu bewegen, ging es am Mittwoch auch auf dem vorderen Hof der Drömlingsfüchse-Grundschule.
Ein nicht einfach zu meisternder Parcours war dort aufgebaut. Diese Teststrecke mussten die Mädchen und Jungen möglichst fehlerfrei mit ihrem Gefährt bewältigen. Was augenscheinlich nicht einfach war. Doch mit Geschick und Können war das Durchfahren des Kurses durchaus zu meistern.
Einige Meter weiter, auf dem Areal der benachbarten Sekundarschule, ging es hingegen richtig zur Sache. Verantwortlich dafür waren Mitarbeiter der Verkehrswacht Sachsen-Anhalt aus Magdeburg. Sie waren mit einem Überschlagsimulator sowie einem Gurtschlitten angereist.
Anschnallen muss verinnerlicht werden
„Die Mädchen und Jungen, viele von ihnen werden irgendwann einmal selbst eine Fahrerlaubnis besitzen, sollen darauf vorbereitet sein. Auch auf das Szenario eines Überschlags im Auto. Natürlich hoffen wir, dass es nie dazu kommen wird“, begründete ein Mitarbeiter der Verkehrswacht.
Ebenso verhält es sich bei einem Gurtschlitten. Die Jugendlichen sollen auf dem Gerät erfahren, wie sich ein Aufprall mit dem Auto bei einer gewissen Geschwindigkeit angeschnallt anfühlt. „Das Anschnallen muss von Beginn an verinnerlicht werden. Geschieht das nicht, stehen die Chancen bei einem möglichen Unfall sehr schlecht“, betonte der Mann von der Verkehrswacht.

