Oebisfelde l Die Situation und Zukunft für das Baugebiet Lehmweg schien eher festgefahren: Vermarkter und Stadtverwaltung hatten es nach jahrzehntelangen mehr oder weniger intensiven Bemühungen nicht fertiggebracht, dort Grundstücke mit Erbbaurecht zu vermarkten. Jetzt rührt sich offenbar doch etwas. Wie Ortsbürgermeisterin Bogumila Jacksch (UWG) auf Anfrage bestätigte, scheint eine Lösung in Aussicht. Dieses Ergebnis habe eine Besprechung von Beteiligten im Rathaus ergeben. Mehr allerdings gab Jacksch mit dem Hinweis nicht preis, dass dieser Lösungsweg dem Stadtrat im Verlauf der Sitzung kommenden Dienstag zum Beschluss vorgestellt wird, so ihr Hinweis.

70-Prozent-Regelung gilt

Der Bürgerwille gab bei der Anhörung der Anwohner am Mittwoch im Burgverbinder den Ausschlag dafür, dass der namenlose Oebisfelder Verbindungsweg zwischen „Niendorfer Straße“ und „Apfelweg“ vorläufig nicht zur Straße umgebaut wird. Die Grundstücksbesitzer waren sich einig darüber, dass die Baumaßnahme erst in Angriff genommen werden soll, wenn das am Weg angrenzende Areal mindestens 70 Prozent bebaut ist. Immerhin müssen die Anlieger anteilig 90 Prozent der Ausbaukosten aufbringen. Allerdings dürfte die 70 Prozent-Regelung in nicht allzu langer Ferne erfüllt sein: Den Weg säumen bereits jetzt Bauzäune und abgesteckte Grundstücksflächen auf noch grünem Wiesengrund. Wie Ortsbürgermeisterin Jacksch erwägt, soll es für die Namensgebung der dann vom Weg zur Straße aufgewerteten Strecke einen Wettbewerb geben.

Auch das Oebisfelder Baugebiet Stürholzgarten füllt sich zusehens. Nach einem jahrzehntelangen Dornröschenschlaf ist dieses Baugebiet erschlossen. Das größte Bauvorhaben hat der DRK-Kreisverband Börde mit einer Senioren-Wohnanlage mit zusätzlichen Tagespflegeplätzen realisiert. Ein zweite Wohnanlage ist dort ebenfalls in Planung. Die ersten privaten Grundstücke sind ebenfalls an Bauwillige veräußert. Sobald die Bauanträge genehmigt sind, darf der Wunsch nach dem Eigenheim verwirklicht werden.

Das Baugebiet Stürholzgarten II umfasst insgesamt 28 Grundstücke, die jeweils zirka 330 bis 670 Quadratmeter groß sind. Die Preise pro Quadratmeter beginnen bei 115 Euro, nach Auskunft eines Anbieters aus dem Bankensektor.

Nähere Auskünfte sind über die Stadtverwaltung, Telefon 039002/83 10, zu erfahren.