Moderne Anlage installiert

Telekommunikation 2.0 in Rathäusern

Oebisfelde

Von Harald Schulz

Vorbei sind ab kommenden Dienstag die Zeiten, dass Bürger bei einem Anruf die Rathäuser in Oebisfelde und Weferlingen nicht erreichen konnten, stattdessen lediglich stetig ein Besetztzeichen zu vernehmen war. Die neue Glasfasertechnik hat Einzug gehalten und eine neue Telefonanlage wird über die Ostertage installiert.

Bürgermeister Hans-Werner Kraul ist heilfroh, dass mit der neuen Technik die telefonische Kommunikation einen neuen Standard erfährt. Bei den Mitarbeitern war gemeinhin bekannt, dass die alte Anlage technisch in die Jahre und damit an ihre Grenzen gekommen war. Als Bürgermeister musste Kraul deshalb mehr als nur einmal harsche Kritik über sich ergehen lassen. Doch alles Zetern konnte die Überbelastung der Annahme- und Vermittlungskapazitäten nicht ändern. „Ab Dienstag ist dem damit endlich ein Ende gesetzt“, heißt es von einem darüber erfreuten Bürgermeister und Verwaltungschef.

Kraul sieht diese Neuerung als „die nächste wegweisende technische Umstellung in der Verwaltung an“. Denn die Amtsstuben in Oebisfelde wie Weferlingen sind dann besser zu erreichen. Als letzten technischen Schritt müssen noch die jeweiligen neuen Zuordnungen der Telefonanschlüsse eingerichtet werden.

Die neue Anlage bringt erhebliche Verbesserungen mit sich, heißt es von Kraul. Zwei Beispiele: Die Kapazität von eingehenden wie abgehenden Telefonaten ist faktisch nicht mehr begrenzt, und Videokonferenzen sind nun möglich. Auch Voraussetzung für Sitzungen unter Corona-Bedingungen. Es besteht zudem die Möglichkeit, eine Mitteilung auf der Mailbox eines Anschlusses zu hinterlassen. Gleiches gilt für Anrufe außerhalb der Dienstzeiten. Diese Nachricht wird den entsprechenden Sachbearbeitern dann per interner E-Mail zugesandt.

Zukünftig werden aber keine direkten Durchwahlen zu einzelnen Mitarbeitern mehr veröffentlicht. Stattdessen sind nur noch die Durchwahlen zu den jeweiligen Fachämtern und die entsprechenden E-Mail-Adressen öffentlich. Eine Neuerung, die dem Bürger eine bessere Erreichbarkeit garantiert, weil die Zuordnung besser koordiniert ist, heißt es vom Bürgermeister.