Breitenrode l Der Seriensieger scheiterte im Finale am Team „Sons of Brotherhood“ (Söhne der Brüderlichkeit). Mit 2:0 setzte sich der Turnierneuling gegen die erfahrenen „Schafe“ durch.

Der Sieg der „brüderlichen Söhne“ kam mit Blick auf das Personal nicht überraschend. Schließlich rekrutierte sich die Mannschaft beispielsweise aus einigen gestandenen Handballern des SV Oebisfelde (SVO). So mischten unter anderem Oliver und Christian Meinel sowie Manuel Weis und Pascal Koitek von den Mitteldeutschen Oberliga-Männern des SVO erfolgreich mit.

„Unter Sportlern ist bekannt, dass gute Handballer meist auch gute Fußballer sind. Das haben die Mannen von ,Sons of Brotherhood‘ bestätigt“, sagte Turnier-Mitorganisator Carsten Mastmeier.

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Untermauert wurde seine Aussage durch den makellosen Auftritt des Turniersiegers. Schließlich gewannen die „Brüderlichen“ alle ihre sieben Begegnungen. So auch mit 1:0 das erste Spiel gegen die „Schafe“ in der Vorrundengruppe I.

„Aufgrund des starken Interesses mussten wir diesmal zwei Staffeln bilden. Nach den Gruppenspielen stehen dann noch die Viertel- und Halbfinalbegegnungen sowie das Finale und das Spiel um Position drei auf dem Programm“, erläuterte Andreas Helmhold, der wir Carsten Mastmeier die organisatorischen Zügel in der Hand hielt, vor dem Anpfiff.

Handball-Schiris haben alles im Griff

Apropos Anpfiff und Abpfiff: Dafür zeichneten mit Michael Schlüter und Steffen Lachmann zwei erfahrene Unparteiische verantwortlich. Das Gespann aus Breitenrode kommt zwar aus dem Handball-Lager, stand aber auch bei der kickenden Abteilung seinen Mann. Das war hin und wieder auch nötig, da es speziell in den K.o.-Spielen zu einigen hitzigen Situationen kam.

Neben dem Sportlichen hat am Sonnabend auch das Drumherum gepasst. Konkret: die Versorgung. So ließen Sören Heinze und Ralf Müller am Grill nichts anbrennen. Martina Neßwetter, Eva Rottmann und Anne Lindecke zeichneten dagegen für den Verkauf von Getränken verantwortlich.

„Ich denke, unser Turnier war erneut eine runde Sache. Gefreut haben wir uns vor allem über die gute Resonanz“, kommentierte Mastmeier.