Aus welchen Gründen fühlen Sie sich an Ihrem Wohnort wohl ?

Ich fühle mich in Oebisfelde gut aufgehoben. Hier ist mein Zuhause, hier habe ich neu Fuß gefasst. Durch mehrere Reisen nach Breslau habe ich dort die Veränderungen wahrgenommen. Ich habe Abstand von dem damaligen Zuhause genommen, Oebisfelde dafür als Heimat gewonnen.

Welchen Menschen in Ihrem Umfeld schätzen Sie am meisten ?

Meine Nachbarn, die Gemeinschaft der Vertriebenen, die seit 1952 eine tolle Gemeinschaft pflegen. Es gibt für mich eine ganze Reihe wertvoller Menschen.

Gab es in Ihrem Leben eine beste Freundin und woran machen Sie das fest ?

Ja, die gibt es. Und zwar ist es eine Heimatfreundin aus der Schulzeit, die heute in Teltow lebt. Wir halten eine feste Bande.

Welches ist Ihre Lieblingsfarbe und warum ?

Das ist das kräftige Grün, die Farbe der Hoffnung und des Frühlings.

Wenn Sie wählen könnten, welche Speise würden Sie bevorzugen: Italienisch, griechisch, deutsch oder... ?

Ich liebe die deutsche Küche. Eine meiner Leibspeisen sind Rouladen mit Beilagen nach klassischer deutscher Zubereitung.

 

Welches ist Ihr Lieblingstier ?

Ach, eigentlich liebe ich alle Tiere. Vielleicht aber meine Kaninchen, meine Katze und Vögel ein Stückchen mehr. Die sind eben immer um mich herum.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen ?

Sie werden verwundert oder erstaunt sein, es ist das Buch „Breslau – Adressbuch 1941“. Dieses Buch hat für mich Bedeutung und Tiefe.

Welcher Kinofilm ist bei Ihnen noch in Erinnerung ?

Es ist der Film „Die Schlacht um Stalingrad“.

 

Wenn Sie einen Tag lang auf einer einsamen Insel mit einem prominenten Menschen verbringen würden, wer sollte das sein ?

Ach je, Sie stellen Fragen. Das ist für mich als 84-jährige Frau so leicht nicht zu beantworten. Vielleicht könnte ich mir Heinz Rühmann vorstellen.

Welches Land oder welche Region möchten Sie für wie lange besuchen ?

Ich möchte eigentlich nicht mehr verreisen. Mein Zuhause und die nähere Umgebung reichen mir völlig aus. Da gibt es jeden Tag neue oder andere Dinge zu entdecken und zu erfahren.

Was mögen Sie an anderen Menschen nicht leiden ?

Es sind Neid, Lügen und Hochnäsigkeit. Einen Menschen aufrichtig in die Augen zu schauen, Meinungen mit anderen zu teilen, das ist ein gelebtes Vorbild.

Wenn Sie eine unsagbar große Summe Geld gewinnen würden, welchen Wunsch würden Sie sich als ersten erfüllen ?

Ein frommer Wunsch. Doch wenn es der Fall sein sollte, dann würde ich zuerst einen sehr guten Bekannten in Niedersachsen bei seinem Engagement unterstützen. Er hilft Deutschen in den ehemaligen Ostgebieten in vielfältiger Art und Weise.

Ist die Zahl 13 für Sie eine Unglückszahl ?

Nein, wo denken Sie hin. Jeder Tag kann der Dreizehnte sein.

Was unternehmen Sie am Wochenende ?

Ich besuche am Totensonntag das Grab meines Mannes auf dem Oebisfelder Friedhof.

Wem würden Sie diese 15 Fragen auch gerne einmal stellen wollen ?

Unserer Puppentante Edith Mews aus Magdeburg. Sie besucht unsere Vertriebenengruppe immer wieder gern.

Im Rahmen der lokalen Volksstimme-Serie „15 Fragen an...“ gaben die Künstlerin Angelika Flaig im Oktober, Gemeindepädagogin Susanne Gätzschmann im September, Ulrich Pettke als Vorsitzender des Heimatvereins im August, Bürgermeister Hans-Werner Kraul im Juli, der musikalische Leiter des All´Cantara-Chores Oliver Wolf im Juni, Schülerin Ronja Groneberg im Mai, Maria Bade von der Jugendbegegnungsstätte im April und zum Auftakt, die Leiter der Stadtbibliothek, Annegret Schumann, im März diesen Jahres zum Auftakt der Serie ihre Antworten.

Wenn auch Sie gerne auf diese 15 Fragen antworten möchten, oder lieber die Antworten eines von Ihnen geschätzten Menschen in Ihrer Volksstimme lesen möchten, dann teilen Sie uns das bitte mit. Sie erreichen die Redaktion in Oebisfelde schriftlich unter Volksstimme-Redaktion in 39646 Oebisfelde, Lange Straße 57, oder per E-Mail unter: info.volksstimme@vsoebisfelde.com, auch gerne telefonisch unter 039002/98 48 98, oder Sie kommen persönlich in die Redaktion.