Zahlreiche Fänge

Weddendorfer Hobbyfischer füllen in Norwegen ihre leeren Fischkisten

Angler aus Weddendorf unternehmen eine Erinnerungstour zum Romsdal-Fjord in Norwegen. Gleich der erste Angeltörn war für sie sehr erfolgreich.

Felix Feniuk ist der jüngste Angler im Tross der Weddendorfer, aber schon sehr erfolgreich.
Felix Feniuk ist der jüngste Angler im Tross der Weddendorfer, aber schon sehr erfolgreich. Foto: Repro/Jens Pickert

Weddendorf - Jens Pickert

Gut angekommen ist am Sonnabend nach langer Fahrt die Weddendorfer Angeltruppe im norwegischen Rodven am dortigen Romsdal-Fjord. Am Freitagvormittag waren die Weddendorfer zu ihrer Erinnerungstour in das skandinavische Land aufgebrochen. Denn vor zehn Jahren waren die Weddendorfer schon einmal auf dem Romsdal-Fjord zum Fischen unterwegs (Volksstimme berichtete).

Angeführt wird die Angel-Abordnung aus dem Oebisfelder Ortsteil von der „Feniuk-Fraktion“ mit den Brüdern Karl-Heinz, Ralf und Hagen sowie den „Nachwuchs-Feniuks“ Sebastian und Felix. Aber auch die Weddendorfer Familie Kessler ist mit Susanne, Kerstin, Axel und Stefan stark vertreten. Ebenfalls in Norwegen mit dabei sind Henri Schöne, Gerd Hägemann und Domenik Klose.

„Die lange Anfahrt, es waren zirka 1500 Kilometer, hat zwar ganz schön geschlaucht, doch als wir dann vor Ort waren, wussten wir wieder, warum wir diese lange Tour auf uns genommen haben. Die Landschaft am Fjord, zumal wir an diesem unmittelbar wohnen, ist wunderschön“, berichtete Ralf Feniuk per Telefon.

Nach der Ankunft richteten sich die Weddendorfer erst einmal in ihren Unterkünften, den sogenannten Lachshütten, wohnlich ein. „Wir hatten erst überlegt, noch am Sonnabend einen ersten Angeltörn zu starten. Doch wir waren dann doch zu geschafft“, so Ralf Feniuk.

Am Sonntag ging es dann endlich aufs Wasser. Und die Hobbyangler waren gleich sehr erfolgreich. Jede Menge Fisch - Seelachs, Dorsch, Makrelen und Polack - landete in den Booten. Doch das Fischen ist nur eine Sache, die andere ist das Ausnehmen und Filetieren der Meeresbewohner. „Sicherlich keine unbedingt angenehme Aufgabe, doch auch das muss ein Angler können“, betonte Ralf Feniuk.

Am Wochenende ist die schon Tour vorbei

Nach dem Filetieren, vor den Hütten bestand dazu an speziellen Tischen die Möglichkeit, landeten die besten Stücke der auseinandergenommenen Fische in den mitgebrachten Kühlboxen, um sie so sicher nach Weddendorf transportieren zu können.

Zurückerwartet in ihrer Heimatgemeinde werden die Angler wieder am kommenden Wochenende. „Bis dahin geht es noch einige Male raus auf den Romsdal-Fjord zur Fisch-Pirsch“, stellte Ralf Feniuk in Aussicht.

Nach dem Angeln können die Hände nicht gleich in den Schoss gelegt werden. Die Fische müssen erst ausgenommen und filetiert werden. Gerd Hägemann war fleißig  dabei.
Nach dem Angeln können die Hände nicht gleich in den Schoss gelegt werden. Die Fische müssen erst ausgenommen und filetiert werden. Gerd Hägemann war fleißig dabei.
Foto: Repro Jens Pickert