Oebisfelde l Es verrannen voller Spannung und Erwartungen geladene Minuten, bis der Sitzungsälteste Klaus Gerike (UWG) den Wahlgang um das Amt des künftigen Ortsbürgermeisters oder der Ortsbürgermeisterin aufrief. Für die SPD-Fraktion ergriff Sven Groneberg das Wort und schlug die Fortsetzung der Amtsperiode von Bogumila Jacksch (UWG) vor. Dieser Wahlvorschlag wurde durch Wortmeldungen von der WfO-Fraktion, der UWG und auch „voll umfänglich“ von der CDU unterstützt. Lediglich die Vertreterinnen der Fraktion Die Linke gaben keine Empfehlung ab.

Im weiteren Ablauf wurden sich die Ratsmitglieder schnell einig, dass aufgrund der Einvernehmlichkeit für Jacksch und weil es auch keinen Gegenkandidaten gab, eine geheime Abstimmung nicht erforderlich ist. Daraus folgerte, dass sich alle Mitglieder des Ortschaftsrates für eine weitere Amtszeit von Jacksch als Ortsbürgermeisterin per Handzeichen entschieden.

Ebenso reibungslos verlief der Wahlgang für den Stellvertretenden Ortsbürgermeister. Hier musste es eine Veränderung geben, da sich der bisherige Amtsinhaber Karsten Schindler komplett aus der Kommunalpolitik verabschiedet hat. Die Mitglieder des Ortschaftsrates entschieden sich einvernehmlich und ebenfalls in offener Abstimmung für Sven Groneberg von der SPD.

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Die entsprechenden Amtseide zum Wohl der Bevölkerung im Stadtgebiet Oebisfelde legten Jacksch und Groneberg dann ab. Sozusagen im Chor versicherten auch die anderen Ratsmitglieder durch ihren Amtseid, dass bei ihnen das Wohl der Menschen in der Allerstadt höchste Priorität hat, sie dabei Gesetze von Bund und Land sowie Verordnungen achten werden. Ein Eid, der noch bis zur kommenden Kommunalwahl 2024 gilt.