Osterweddingen (yhe) l Ein wichtiges Thema sei dabei der finale Breitbandausbau gewesen. Für die Ortslagen Schwaneberg und Osterweddingen sollte es Pilotprojekte geben, die sich jedoch nicht wie bisher geplant umsetzen ließen. Thomas Wünsch habe der Gemeinde nicht nur neue Wege, sondern auch neue Förderoptionen aufgezeigt. In Kürze könnte es dazu bereits Entscheidungen geben.

„Wir wollen in Sachen 50+ im Finale mitspielen“, machte Bürgermeister Jörg Methner deutlich. Im Arbeitsgespräch mit dem Bürgermeister wurden dem Staatsekretär die speziellen Erfordernisse für den Breitbandausbau in den Ortslagen und zur speziellen Optimierung im Gewerbegebiet „An der Dingelstelle“ in Langenweddingen erläutert. Auch war die Möglichkeit erläutert worden, mit der Firma Deutsche Glasfaser einen dritten Anbieter für den Breitbandausbau zuzulassen. Im Rahmen eines Abstimmungsgespräches müssten jedoch neben technischen auch rechtliche Fragen geklärt werden.

Über Planungen unterrichten

Wünsch ließ sich während seines Besuches über den Planungsstand der Anbindung des Gewerbegebietes an die  Bundesstraße 81 informieren. Das in Entwicklung befindliche Magdeburger Industriegebiet am Eulenberg soll auch über eine Straßenanbindung auf Sülzetaler Gebiet an diese Bundesstraße angeschlossen werden. Ein neues Brückenbauwerk über die B 81 solle dafür sorgen, dass der Verkehr in beide Richtungen des Magdeburger Rings auf- und abfahren könne. Im November soll der Fördermittelantrag eingereicht werden. Der Staatssekretär sei guter Hoffnung, dass der Brückenbau gefördert werde und sagte seine Unterstützung zu. Aktuell würden weitere Gespräche mit der Investitionsbank und der GSA, die die Grundstücke im Gewerbepark Sülzetal vermarktet, laufen.

„Im Verlauf des Arbeitsgespräches informierten wir den Staatssekretär über die interkommunale Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Landkreis und der Landeshauptstadt Magdeburg hinsichtlich der Bahnhofstraße/K1224 in Osterweddingen. „Der Staatsekretär unterstrich, dass die GSA die Erschließung des B-Plans 7 im Gewerbegebiet Sülzetal als Erschließungsträger im Sinne des Landes und der Gemeinde vollenden wird“, sagte Methner. Wünsch erkundigte sich nach der Zusammenarbeit zwischen der Stadt Magdeburg und der Gemeinde Sülzetal, die sich in jüngster Vergangenheit durch größere Aktivitäten entwickelt hat und in einem vom Stadtrat Magdeburg einstimmig beschlossenen Kooperationsvertrag gipfelt.

Wenn am 29. Oktober der Gemeinderat Sülzetal tagt, solle es dann auch eine zukunftsorientierte Entscheidung des Rates hinsichtlich der Kooperation mit der Landeshauptstadt geben. Damit wäre nach dem Gemeinderatsbeschluss der Weg frei, über konkrete Kooperationsfelder zu sprechen. Der Stadtrat Magdeburg und der Gemeinderat Sülzetal würden dann wieder in einem Boot sitzen.