Straßenbau

Erster Bauabschnitt der Straße zwischen Großalsleben und Gröningen ist fertig L80/L24 steht kurz vor der Fertigstellung

Bis Ende des Monats heißt es noch durchzuhalten: Dann ist der Weg der Großalsleber in Richtung Gröningen wieder frei und der erste Bauabschnitt der L80 saniert.

Von Yvonne Heyer
Um die neue Straßendecken einbauen zu können, wurde vom Ortsausgang Großalsleben bis zum Abzweig Krottorf der alte Asphalt abgefräst.
Um die neue Straßendecken einbauen zu können, wurde vom Ortsausgang Großalsleben bis zum Abzweig Krottorf der alte Asphalt abgefräst. Fotos: Yvonne Heyer

Großalsleben - „Die nächsten Tage wird die Asphaltdecke eingebaut“, sagt Bauleiter Lippold von der Firma ITB Schönebeck. Auf einen genauen Termin möchte sich der Bauleiter nicht festlegen, weil dieser auch vom Wetter anhängig ist. Für den Einbau der Straßendecke ist die Firma Jäger aus Bernburg zuständig. Die Mitarbeiter haben in den vergangenen Tagen entlang der sogenannten freien Strecke, vom Ortsausgang Großalsleben bis zum Abzweig nach Krottorf, die alte Straßendecke der Landesstraße 80 abgefräst und damit den Einbau der neuen Decke vorbereitet.

In der Ortslage selbst wurde der Kreuzungsbereich L80/L24 in den vergangenen Wochen grundhaft ausgebaut. Das bedeutet konkret, dass Ver- und Entsorgungsleitungen wie Trink- und Schmutzwasser sowie ein Regenwasserkanal neu verlegt worden sind. Diese Tiefbauarbeiten sind inzwischen abgeschlossen, das Straßenbett ist wieder geschlossen, die ersten Schichten der Asphaltdecke sind eingebaut. Damit geht dieser erste Bauabschnitt bei der Sanierung der Landesstraße (L) 80 in Großalsleben dem Ende entgegen. „Aber“, so Bauleiter Lippold, „auch wenn die Straßendecke in der Ortslage fertig ist, wird der Bauabschnitt erst frei gegeben, wenn die Seitenbereiche, sprich Fußwege ebenso fertig sind. Das soll bis zum 30. Juni passiert sein.“

Arbeiten dauern bis Jahresende

Der 30. Juni bleibt ein wichtiges Datum. Bis zu diesem Tag muss ein einsturzgefährdetes Haus abgerissen sein. Erst dann kann am 1. Juli der zweite Bauabschnitt bei der Sanierung der L80 in der Ortslage fortgesetzt werden. Der zweite Abschnitt beginnt am Ortseingang von Großalsleben, aus Kleinalsleben kommend, und endet am Grudenberg. „Das wird bis Ende des Jahres dauern. Wir bauen dann erst 2022 weiter“, so Lippold.

Seit Monaten herrscht rund um das Abrisshaus, das unter Denkmalschutz steht, Ampelverkehr. Das ging ordentlich zu Lasten der Gröninger Stadtkasse. Lange wurde seitens der Bauverwaltung der Verbandsgemeinde um den Abriss des Hauses gerungen. Verbandsgemeindebürgermeister Fabian Stankewitz berichtet am 31. Mai in der Gröninger Stadtratssitzung, dass die denkmalschutzrechtliche Genehmigung für den Abriss unter Auflagen vorliegt. So müssten Materialien aufbewahrt werden.

Mit Beendigung des ersten Bauabschnitts können die Großalsleber aufatmen. Für sie geht eine lange Zeit der Umleitungen zu Ende. Seit Ende April können sie auf direktem Wege nach Oschersleben fahren und ab dem 1. Juli dann auf geradem Wege wieder in Richtung Gröningen. Aktuell gibt es eine innerörtliche Umleitung, die von (zu) vielen Fahrzeugen genutzt wird. Wie in der Stadtratssitzung am 31. Mai betont wurde, gibt es inzwischen vor allem Beschwerden aus dem Riese-Weg.