Hygieneregeln gelten auch in diesem Sommer

Großalsleben: Schwimmmeister Lucas Veckenstedt bittet um Verständnis

Auch in Großalsleben wurde die Badesaison eröffnet. Doch die Besucher müssen einige Vorschriften beachten.

Von Josephine Schlüer
Schwimmmeister Lucas Veckenstedt und die Mitarbeiter des Gröninger Bauhofes Patrick Müller, Steffen Pietsch und Florian Skuras (v.l.) bereitetem das Freibad bis gestern auf die badesaison vor.
Schwimmmeister Lucas Veckenstedt und die Mitarbeiter des Gröninger Bauhofes Patrick Müller, Steffen Pietsch und Florian Skuras (v.l.) bereitetem das Freibad bis gestern auf die badesaison vor. Josephine Schlüer

Großalsleben - Eine Erfrischung im kühlen Nass und entspanntes Sonnenbaden sind ab heute wieder im Freibad in Großalsleben möglich. Bis gestern bereiteten Schwimmmeister Lucas Veckenstedt sowie Mitarbeiter des Gröninger Bauhofes die Badesaison vor. „Wir haben unter anderem die Becken gesäubert, die Chloranlage eingestellt, den Rasen hergerichtet“, sagt Lucas Veckenstedt. Er ist schon seit acht Jahren in dem Freibad verantwortlich und hat Routine. Dennoch ist in der Pandemie alles etwas anders. Normalerweise öffne das Bad jährlich Mitte Mai. „In diesem Jahr haben wir wegen Corona abgewartet, aber morgen kann es nun endlich losgehen“, zeigt sich Veckenstedt froh.

Bad öffnet in den Sommerferien täglich

Badelustige können das Areal jetzt wieder in der Zeit von 13 bis 18 Uhr dienstags bis sonntags besuchen. „In den Sommerferien vom 22. Juli bis 1. September öffnet das Freibad dann täglich von 13 bis 20 Uhr“, teilt Maria Behrens mit, zuständig für Kindertagesstätten und Soziales im Hauptamt der Verbandsgemeinde Westliche Börde.

Hygienevorschriften gelten in dieser Sasion erneut für die Besucher des Freibades . „Wir haben ein Hygienekonzept gemeinsam mit dem Landkreis Börde entwickelt“, sagt Behrens weiter. So werden am Einlass zur Nachverfolgung von Infektionsketten die Kontaktdaten aller Besucher über Listen erhoben. Ein negatives Schnelltestergebnis muss jedoch aufgrund der niedrigen Inzidenzzahlen nicht mehr vorgezeigt werden. Die Maskenpflicht gelte laut Maria Behrens nur noch in den sanitären Anlagen. Diese dürfen in dieser Badesaison nach den jetzigen Vorgaben nur von maximal zwei Personen gleichzeitig aufgesucht werden.

Zudem dürfen sich zu jeder Tageszeit während der Öffnungszeiten nicht mehr als 159 Besucher gleichzeitig auf dem Schwimmbad-Gelände in Großalsleben aufhalten. „So stehen jedem Badegast theoretisch 20 Quadratmeter zur Verfügung“, sagt Maria Behrens. Im vergangenen Jahr sei die zahl auf 150 Personen begrenzt gewesen. „Im Schwimmerbecken sind nicht mehr als 41 Personen, im Nichtschwimmerbecken nicht mehr als 27 gleichzeitig erlaubt“, ergänzt Schwimmmeister Veckenstedt, der für die Beaufsichtigung der Becken allein zuständig ist. „Da ist ganz schön was zu tun“, sagt er.

159 Personen gleichzeitig im Schwimmbad erlaubt

Im Großalsleber Freibad werden außer dem Schwimmmeister zwei weitere Mitarbeiter jeweils am Einlass sowie am Kiosk eingesetzt, sagt Maria Behrens. An den Eintrittspreisen ändere sich in dieser Saison nichts. Dementsprechend zahlen Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre 1,60 Euro pro Tag, 13 Euro für eine Zehnerkarte sowie 30 Euro für eine Jahreskarte. Für Erwachsene kostet eine Tageskarte 3 Euro, eine Zehnerkarte 27 Euro sowie eine Jahreskarte 60 Euro. Wenn es regnet oder zu kalt ist, behält sich die Verbandsgemeinde Westliche Börde vor, die Öffnungszeiten zu ändern beziehungsweise am jeweiligen Tag nicht zu öffnen.

Lucas Veckenstedt bittet um Verständnis bei den Badegästen, dass es wegen der Corona-Maßnahmen zu längeren Wartezeiten am Einlass und an den Toiletten kommen kann. „Am Freitag sollen es 35 Grad werden, hoffentlich müssen wir niemanden wegschicken“, so der Schwimmmeister.