Schule

Kampf gegen Nässe nach Wasserschaden in Grundschule in Hamersleben

Die Mitarbeiter des Bauhofes, Dieter Herzberg und Irina Weiher (von links) entfernen den Fußboden in einem Klassenzimmer in der Hamersleber Grundschule.
Die Mitarbeiter des Bauhofes, Dieter Herzberg und Irina Weiher (von links) entfernen den Fußboden in einem Klassenzimmer in der Hamersleber Grundschule. Foto: Yvonne Heyer

Yvonne Heyer

Hamersleben l Mittlerweile ist es fast 14 Tage her, dass die Hamersleber Grundschule nach einem Rohrbruch im Dachgeschoss des Gebäudes regelrecht geflutet wurde. Die Wasserschäden ziehen sich durch das ganze Haus, wobei das Obergeschoss besonders betroffen ist. Hier wurden inzwischen die Akustikdecken heruntergenommen, haben die Mitarbeiter des Betriebshofes der Verbandsgemeinde den Fußbodenbelag abgetragen. „Wir wollen auf Nummer sicher gehen und auch in die Decken schauen, was in diesen Tagen ein Gutachter übernehmen wird“, meint Verbandsgemeindebürgermeister Fabian Stankewitz. Ihn schmerzt vor allem, dass die gerade erst vor wenigen Wochen installierten digitalen Schultafeln beschädigt worden sind. Zum Glück waren sie bereits beim Kauf versichert worden. Noch Wochen werden wohl die Trockner im Haus laufen müssen, um Wände und Fußböden zu trocknen. Für die Grundschüler steht fest, dass sie dieses Schuljahr nicht mehr in ihr angestammtes Domizil zurückkehren können. Die Mädchen und Jungen sind in der Mehrzweckhalle Hamersleben und im Hort untergekommen, wo sie unterrichtet werden.

Erst wenn der Gutachter das gesamte Gebäude unter die Lupe genommen hat, wird festgestellt werden können, wie hoch der Schaden tatsächlich ist. „Als Bürgermeister werde ich gemeinsam mit der Verwaltung die Zeit der Trocknung dafür nutzen, um den Umfang der Maßnahme, den zeitlichen Rahmen, die Entschädigung durch die Versicherung sowie die Eigenanteile der beiden Gemeinden, also Verbandsgemeinde und Gemeinde Am Großen Bruch, zu ermitteln“, so Fabian Stankewitz. Aufgrund der massiven Schädigung sollten die Chance ergriffen werden, die Räume im ersten Obergeschoss sowie den betroffenen Speiseraum grundhaft zu sanieren. „Stehen die Kosten für die Sanierung fest, müssen wir schauen, wie wir diese auf die Haushalte verteilen“, sagt Dietmar Hobohm, Gemeinderatsmitglied und Bauausschussvorsitzender in der Gemeinde Am Großen Bruch.