Ausleben l Bärbel Heidebroek, die souverän und mit viel Fachwissen durch das Programm führte, freute sich, dass so viele Einwohner aus Ausleben und Umgebung der Einladung zum Weihnachtsreiten gefolgt waren. Alle waren gespannt auf ein buntes Programm rund ums Pferd, das von den „Regenbogenneulingen“ eröffnet wurde. Die vier jungen Reiterinnen sitzen zwar schon seit einigen Jahren im Sattel, doch haben sie ihre zum Teil noch sehr jungen Pferde erst seit kurzer Zeit. In der Halle war ein kleiner Parcours aufgebaut und ihre Trainerin Sally Davidson berichtete dem Publikum: „Ein junges Pferd muss sich erst langsam daran gewöhnen, mit einem Reiter über ein Hindernis zu springen.“

Zum gastgebenden Ausleber Reitverein gehören jedoch nicht nur Turnier-, sondern auch Freizeitreiter. Die treffen sich einmal in der Woche, um gemeinsam zu trainieren. „Hier sind ganz junge Pferde, aber auch Senioren am Start und auch im Sattel sind alle Altersstufen bis zur Großmutter vertreten“, war von Bärbel Heidebroek mit einem Augenzwinkern zu hören. Die sechs Freizeitreiter wussten das Publikum mit ihrer Quadrille zu begeistern.

Erfolgreiche Reiter geehrt

Das Ausleber Weihnachtsreiten ist immer auch eine Gelegenheit, die erfolgreichen Reiter in feierlichem Rahmen zu ehren. Der Verein kann abermals auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Es haben nicht nur Reiterinnen erfolgreich an Bundeswettkämpfen teilgenommen, auch Kreismeistertitel wurden errungen. Dafür gab es nicht nur viel Applaus, sondern auch eine kleine Anerkennung. Ein großes Dankeschön ging auch an Marianne Matthes. Die begeisterte Freizeitreiterin hat schon durch so manches Weihnachtsreiten in den vergangenen Jahren am Mikrophon geführt und gehörte 18 Jahre dem Vereinsvorstand an.

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Danach baten die Reiter des Vereins die sichtlich überraschten Uwe Beitel und Sally Davidson nach vorn. „Wir möchten uns bei euch für das Training und die Unterstützung bedanken. Ihr habt immer ein offenes Ohr für uns.“ Für jeden Verein ist die Nachwuchsarbeit von entscheidender Bedeutung. Beim Reiten bedeutet dies, dass die Jüngsten in der Führzügelklasse starten. Auch hier gab es für das Publikum eine Vorführung.

Was wäre ein Weihnachtsreiten ohne den Besuch des Weihnachtsmanns. Der kam in Ottleben standesgemäß mit der Kutsche und war, kaum dass die Kutsche hielt, sofort von den Jüngsten dicht umlagert. Für jedes Kind hatte der Mann in Rot eine kleine süße Überraschung dabei. Auch kulinarisch hat das Weihnachtsreiten einiges geboten. Neben deftigen Sachen vom Grill, Kaffee und Glühwein, gab es ein reichhaltiges Angebot an selbstgebackenen Kuchen und Torten.