Wulferstedt l In der Wulferstedter Kindertagesstätte Spatzennest ist wieder Ruhe. Naja, soweit das von einer Kita behauptet werden kann. Auf jeden Fall sorgen hier nun keine Handwerker mehr für zusätzliche Unruhe. Denn die Arbeiten, die zur Sicherung des altehrwürdigen Fachwerkhauses und damit vor allem und in erster Linie zur Sicherheit der Mädchen und Jungen sowie ihrer Erzieherinnen erforderlich waren, die sind erledigt. „Dieser Tage sind die etwa 25 000 Euro teuren Arbeiten beendet worden“, bestätigt Fabian Stankewitz. Und der Verbandsgemeindebürgermeister bestätigt damit zudem, dass somit alle bau- und sicherheitstechnischen Auflagen erfüllt sind und der Kita-Betrieb weiterhin problemlos möglich ist.

Arbeiten damit Betrieb weiter gehen kann

Es war noch der alte Verbandsgemeinderat der Westlichen Börde, der Anfang Juni das erforderliche Geld locker gemacht hatte, um das Gebäude der Wulferstedter Kindertagesstätte zu sichern, sprich Auflagen was die Statik und den Brandschutz angeht, zu erfüllen. Um hier also Arbeiten zu erledigen, damit der Kita-Betrieb zumindest mittelfristig von den zuständigen Behörden weiter erlaubt wird und damit auch möglich ist.

Bereits im Oktober 2017 waren bei einer „Brandsicherungsschau“ einige Mängel in der Kita festgestellt worden. Also in diesem Gebäude, in dem in früherer Zeit unter anderem die Wulferstedter Grundschüler unterrichtet worden sind und seit 1999 die Kita-Kinder betreut werden. Und weil es bis zu einer geplanten Grundsanierung des Hauses wohl noch etwas dauern wird, vor allem weil erst die Finanzierung geklärt werden muss, mussten nun die Auflagen aus dem Jahr 2017 erfüllt werden.

In dem Beschluss, mit dem im Juni das Geld aus dem Haushalt der Verbandsgemeinde als Betreiber der Kita bereitgestellt worden ist, wurden die notwendigen Arbeiten wie folgt beschrieben: „Statische Ertüchtigung zweier kritischer Bereiche am Dachstuhl, Erarbeitung eines Brandschutzkonzepts und brandschutz- technische Ertüchtigung“.

Und genau das ist nun alles umgesetzt und erledigt, wie der Verbandsgemeindebürgermeister sagt. Aber zugleich feststellt, dass für eine langfristige Nutzung dieses Gebäudes als Kindertagesstätte nach wie vor eine umfangreiche Sanierung erforderlich ist. Und das sei ein Millionenprojekt, das die Gemeinde als Besitzer gemeinsam mit der Verbandsgemeinde als Kita-Betreiber nur mit Hilfe von Fördermitteln realisieren können.

„Die Europäische Union und der Bund haben für solche Projekte neue Fördermittelprogramme angekündigt. Und um darauf vorbereitet zu sein, haben wir bereits mit den Planungen für eine Sanierung begonnen und werden weiter daran arbeiten“, sagt Fabian Stankewitz, der hofft, dass dafür im Jahr 2021 erste Entscheidungen fallen werden.