Hamersleben l Nachdem bereits im Jahr 2016 erste Schäden an der Decke zwischen Keller und dem Erdschoss sowie im Bereich der Fenstersturze des Erdgeschosses sichtbar waren beziehungsweise vom Fachmann festgestellt worden sind, hat sich nun im Juli abermals ein Statiker im Auftrag der Verbandsgemeinde die Hamersleber Verwaltungsaußenstelle der Westliche Börde angesehen. Und danach Alarm geschlagen. „Der Zerfall der Stahlträger im Decken- und auch im Fensterbereich war im Vergleich zur ersten Begutachtung vorangeschritten“, wie es jetzt im Abschlussbericht heißt.

Schäden wurden beseitigt

„Da mussten wir sofort handeln und haben auch sofort gehandelt“, sagt Verbandsgemeindebürgermeister Fabian Stankewitz. Mit der Folge, dass umgehend ein Bauunternehmen beauftragt worden ist, die Schäden zu beseitigen und damit für eine statische Sicherheit des Gebäudes zu sorgen.

Arbeiten in zwei Etappen

Was inzwischen in zwei Etappen passiert ist. Zunächst sind im Keller flächendeckend Betonplatten verlegt und darauf Baustützen sowie weitere Elemente zur Sicherung der Decke installiert worden. „Damit ist die Decke im Grunde genommen sogar dauerhaft gesichert“, heißt es im Abschlussbericht, der jüngst dem Bauausschuss der Gemeinde Am Großen Bruch zur Kenntnisnahme vorgelegt worden ist.

Gut 20.000 Euro für Sanierung

Diesem Bericht ist überdies zu entnehmen, dass im zweiten Schritt alle Fenstersturze des Erdgeschosses erneuert worden sind. „Aufgabe der Fenstersturze ist es, die Lasten aus dem darüberliegenden Mauerwerk aufzunehmen und letzten Endes über das Fundament ins Erdreich abzutragen“, wie es im Abschlussbericht weiter heißt, in dem außerdem von gut 20.000 Euro die Rede ist, die diese Sicherungsarbeiten gekostet haben.“

Wie Fabian Stankewitz weiter sagt, hat es während der Bauarbeiten für die Bürger keine Einschränkungen bei den Dienstleistungen der Verwaltung gegeben und ist aus finanziellen Gründen zunächst nicht geplant, die Fassade des Gebäudes zu erneuern.