Wormsdorf l Nach Position vier im Vorjahr ging es für Heiko Skolik (Barneberg) und Maik Falke (Ummendorf) diesmal direkt hoch auf den Spitzenplatz. Das Team hielt sich über alle seine fünf Partien im klassischen Spielmodus „501 double out“ hinweg schadlos. Im Finale hatten die zweimaligen Turniersieger Torsten Müller und Heiko Reese mit 0:2 Sätzen das Nachsehen. Kleiner Trost für die beiden Hordorfer Wurfspezialisten: Die Podestserie hat gehalten, bei allen sechs Teamturnieren wurden Reese und Müller mindestens Dritte.

Apropos Wurfspezialisten: Davon waren diesmal auch zwei der prominenten Sorte mit am Start: Der aus Seehausen stammende Olympiateilnehmer Martin Wierig (Diskus, SC Magdeburg) zusammen mit Kumpel Andreas Rojewski, ehemaliger SCM-Handballer. „Das war uns natürlich eine besondere Ehre und Freude“, meint Turnierleiter Guido Fellgiebel vom veranstaltenden DRK-Ortsverein Wormsdorf. Zwar war für die beiden Sportler trotz solider Leistung nach zwei knappen Auftaktniederlagen frühzeitig Turnierfeierabend, „aber wir hatten unseren Spaß und kommen gern wieder“, so Wierig. Von Hause aus seien sie beide Steeldarter, verriet Rojewski, und hätten daher wenig Erfahrung mit dem sogenannten Softdart auf eine elektronische Scheibe: „Wir haben uns eine Woche vorher vom Nachbarn eine E-Dartscheibe geliehen, aber das war ein ziemliches Klappergestell.“

Reichlich Sachpreise

Rang drei sicherte sich am Sonnabend das Wefensleber/Ummendorfer Duo Torsten Prier und Stephan Lorenz. Namentlich platziert und mit reichlich Sachpreisen prämiert wurde gemäß des gewohnten Turniermodus mit Doppel-K.o.-System bis zum siebenten Platz. Guido Fellgiebel bilanzierte am Donnerstag: „Ein im Nachhinein denkwürdiges Turnier, hat es sich doch nach dem ersten und geradeso noch vor dem zweiten Corona-Lockdown mit strengen Hygieneregeln in den Oktober gequetscht. Umso spannender ging es an diesem Abend zu.“

Ob und wie nun die Ligaserie (Highscore und Cricket) fortgeführt wird, ist laut Fellgiebel noch offen. Voraussichtlich werde man die beiden November-Spieltage in den Dezember verschieben.