Kroppenstedt l Sie stecken schon mitten in den Adventsvorbereitungen, die Mitglieder des Heimatvereins „Die Kroppenstedter“. Zum einen sind sie dabei, Nikolauspräsente zusammenzustellen und zum anderen stellen sie sich darauf ein, die ersten Gastgeber des „Lebendigen Adventskalenders“ der Reithufenstadt zu sein.

Präsente für Kinder aus Halberstadt

Besagte Adventspräsente sind für Bewohner des Halberstädter Cecilienstifts gedacht. Konkret für die Bewohner des Hauses „Dorothea“ dieser sozialen Einrichtung, in dem derzeit 13 Kinder und Jugendliche mit Sinnes- und Mehrfachbehinderungen betreut werden und wohnen. „Die evangelische Kirchengemeinde Sankt Martini Kroppenstedt engagiert sich schon seit einiger Zeit für diese Kinder und Jugendlichen und da möchten wir uns sehr gern anschließen“, sagen die Heimatvereinsmitglieder Cornelia Melchert, Ute Staats und Heike Wolter. Weshalb die etwa 30 Mitglieder des Heimatvereins Geld zusammengelegt und davon Adventsgeschenke gekauft haben, die Cornelia Melchert, Ute Staats und Heike Wolter nun in 13 Advents-Säckchen verstauen.

Gemütliches Beisammensein

Parallel dazu bereitet der Heimatverein für Sonnabend, 30. November, ein gemütliches vorweihnachtliches Beisammensein im Heimatmuseum vor. „Dazu sind alle kleinen und großen Einwohner aus Kroppenstedt recht herzlich eingeladen“, sagen Cornelia Melchert, Ute Staats und Heike Wolter vom Heimatverein, der damit für den Auftakt des „Lebendigen Adventskalenders“ der Stadt Kroppenstedt sorgt: „Unter anderen gibt es Kaffee, Kuchen, Plätzchen und weihnachtliche Musik. Zudem besteht die Möglichkeit, sich die neue Zinnfiguren-Sonderausstellung des Museums anzusehen.“

Jahresabschluss im Vereinsleben

Zugleich ist dieses vorweihnachtliche Beisammensein der Jahresabschluss des Vereinslebens. Zu dem auch in diesem Jahr wieder nicht nur monatliche Treffen sowie Frühlingsfest oder Herbstfest gehört haben und nun die Abventsveranstaltung gehört. „Wir haben auch wieder zwei Vereinsausflüge, also eine Schifffahrt auf der Elbe und einen Besuch der Magdeburger Gewächshäuser unternommen“, so die Mitglieder des Heimatvereins.