Elektro-Mobilität

Zweite öffentliche Ladesäule in Oschersleben ist am Netz

Von André Ziegenmeyer
Thomas Harborth von der Bewos (links) und Detlef Koch von den Stadtwerken Haldensleben mit zwei E-Autos und der neuen Ladesäule. Foto: André Ziegenmeyer

Oschersleben. In der Stadt gibt es ab sofort eine zweite öffentliche Ladesäule für Elektroautos. Sie befindet sich neben dem Bahnhof. Die Bewos und die Stadtwerke Haldensleben haben sie vor Kurzem in Betrieb genommen. Dabei hat die Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft die Säule installieren lassen. Die Stadtwerke Haldensleben kümmern sich um Stromversorgung und Abrechnung.

Wie Thomas Harborth als Geschäftsführer der Bewos informiert, haben die Gesamtkosten für die Installation bei rund 25.000 Euro gelegen. „Als Unterstützung gab es vom Land eine Förderung von rund 8.500 Euro“, so Harborth. Das sei aber nur möglich gewesen, weil das Angebot ausschließlich mit Ökostrom funktioniere.

Gesamtkosten liegen bei rund 25.000 Euro

Bereits Ende März sei baulich alles fertig geworden. Seit wenigen Tagen ist die Säule in Betrieb. Sie verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils 22 Kilowatt. So können zwei Elektroautos parallel „betankt“ werden.

Wie Reiko Freier von den Haldensleber Stadtwerken ausführt, kann die Säule von Elektroautos aller Marken genutzt werden. Sie verfüge über standardisierte Stecker vom Typ 2. Bezahlen könnten Nutzer beispielsweise über den Internet-Dienst Paypal, per Kreditkarte oder über den individuellen Autostromvertrag.

Detlef Koch als Geschäftsführer der Stadtwerke Haldensleben erklärt: „Unsere beiden Unternehmen arbeiten bereits seit Jahren im Bereich der Energieversorgung zusammen.“ Die Stadtwerke seien darüber hinaus Mieter in der jetzigen Bewos-Geschäftsstelle und würden auch mit in den sanierten Bahnhof umziehen. „Die Stadtwerke Haldensleben sehen sich als Partner der Wohnungswirtschaft im Landkreis Börde. Wir sind froh, dass wir die Zusammenarbeit mit der Bewos jetzt auch im Bereich der Elektromobilität fortsetzen können“, erläutert Detlef Koch.