Flessau (igu) l Die Sanierung der Grundschule und der Sporthalle Flessau werden mit 2,3 Millionen Euro gefördert. Das steht seit gestern fest. „Ich bin sprachlos“, kommentierte Flessaus Schulleiter Olaf Jaensch das positive Ergebnis aus Berlin. Die Einrichtung – eine von zwei Grundschulen in der Einheitsgemeinde Osterburg – darf sich auf eine umfangreiche Sanierung freuen.

Flessaus Schulleiter wollte es kaum glauben, dass „seine“ Schule gestern ausgewählt worden war. Auch für Einheitsgemeinde-Bürgermeister Nico Schulz kam der Bundestags-Beschluss sehr überraschend. „Die Chancen waren schon sehr gering. Aber wir wollten nichts unversucht lassen“, blickte er auf die Zeit der Antragstellung im Herbst des Vorjahres zurück. Bundesweit gab es 960 Bewerbungen für die 100 Millionen Euro Bundesmittel des Zukunftsinvestitionsprogrammes. „Deshalb macht es mich schon sehr stolz, dass wir dabei sind“, betont Schulz, der sich natürlich auch für die Flessauer freut. Die Zusage spreche zudem für ein „vernünftiges Konzept, das eingereicht wurde“. Dieses soll im kommenden Jahr und 2018 realisiert werden. Die benötigten Eigenmittel hat die Kommune für diese beiden Jahre eingetaktet: zehn Prozent der Gesamtsumme.

Ohne die Unterstützung wären die Arbeiten, die Flessau zu einem sehr modernen Schulstandort entwickeln, nicht möglich. 2,3 Millionen werden in die Stätte fließen.

Von den 32 abgegebenen Bewerbungen aus Sachsen-Anhalt wurden nur zwei berücksichtigt. Neben Flessau gab es gestern auch große Freude in Oranienbaum, Landkreis Wittenberg. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorischerheit, stellte gestern die Förderauswahl für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ vor.

Bundestagsabgeordnete Marina Kermer (SPD) freute sich ebenfalls, dass „unter den ausgewählten Projekten die Kommune Osterburg ist“.