Seehausen l Der Ratsvorsitzende bezog sich dabei auf die ersten 20 Modulkarten für Touristen, die unter der Regie der Arbeitsgemeinschaft (AG) Kultur erstellt werden sollen. Bei der AG, in der auch Kloth schon länger mitarbeitet, ist die Aufgabe nach einhelliger Meinung der Kommunalpolitiker in guten Händen, weil in der Runde zusammen mit dem Kreveser „Atelier offen“ ohnehin die meiste Vorarbeit geleistet wurde, deren Ergebnisse die Mitglieder des Wirtschaftsausschusses kürzlich schon einmal zu sehen bekamen.

Die 20 Module stehen wie alle späteren Karten für ebenso viele Themenangebote von „Bauwerk und Geschichte“ über „Natur und Streifzüge“, „Landleben und Tradition“ bis zu „Schmausen und Schlafen“ sowie „Kunst und Handwerk“.

Statt sich in einer großen Broschüre zu verirren, sollen sich Ausflügler so spezielle Angebote – bestückt mit Routen, Besichtigungstipps und Ansprechpartnern – selbst zusammenstellen können. Das macht es den Touristen leichter und spart am Ende den Kommunen auch bares Geld, weil bei Bedarf immer nur ein Teil neu aufgelegt werden müsste.

Apropos bares Geld: Der Verbandsgemeinderat einigte sich auch darauf, dass Unternehmen, die von dem jeweiligen Angebot profitieren, die Kosten selber tragen müssen. Diese bewegen sich aber in einem bezahlbaren Rahmen. Eine 1000er Auflage der abgespeckten Broschüren beläuft sich auf rund 350 Euro. Die mit großer Mehrheit gefasste und von den betroffenen Anbietern offenbar auch akzeptierte Entscheidung bedeutet nebenbei auch, dass die ersten 20 Modulkarten allein für die Kommunen zur Verfügung stehen, bemerkte Rüdiger Kloth zufrieden.

In der Sitzung stellten die Ratsmitglieder dazu die Weichen für die Nutzung des neuen Verbandsgemeinde-Logos, das auf den Modulen, sonstigen Broschüren und Briefköpfen zu finden sein wird und die gemeinsame Präsentation einer Region unterstützen soll.

Demnach dürfen die Mitgliedsgemeinden, die Feuerwehren, Grund- und Gemeinschaftsschule sowie die Kitas das Logo ohne besondere Auflagen benutzen. Parteien- oder Wahlwerbung im Zeichen des Logos ist ausdrücklich nicht gestattet.

Allen anderen Interessenten kann die honorarfreie Nutzung des Logos in den Originalfarben oder in schwarz-weiß an exponierter Stelle gestattet werden. Es reicht ein formloser Antrag, über den der Verbandsgemindebürgermeister oder im Verhinderungsfall dessen Stellvertreter entscheidet.

Auch als künftiger Bürgermeister ermunterte Rüdiger Kloth ausdrücklich dazu, das stilisierte Abbild der Gemeinden offensiv für die Außendarstellung zu verwenden.