Arneburg l Als eine „sehr große Belastung“ bezeichnete Arneburgs Wehrleiter Ronny Hertel die Einsätze in den vergangenen Wochen. Diese summieren sich mit den Bränden Ende Dezember auf zwölf.

Ein Brandstifter ist wohl für ein Großteil oder sogar alle Feuer verantwortlich. Die Ermittlungen der Polizei laufen. Deshalb lobt die Stadt Arneburg eine Summe von 5000 Euro aus für Hinweise, die zur Ergreifung der oder die Täter führt. Der Stadtrat um Bürgermeister Lothar Riedinger votierte während seiner Sitzung einstimmig zu diesem Punkt. Ronny Hertel, der auch im Stadtrat mitwirkt, bedankte sich bei „seinen“ Kameraden, den anderen teilnehmenden Wehren und auch bei vielen Bürgern, die ihre Unterstützung anboten. Einige hätten während der nächtlichen Einsätze spontan Getränke bereit gestellt, andere halfen mit größeren Fahrzeugen und Technik aus.

Neben der Summe von 5000 Euro, die die Stadt Arneburg auslobt, würden im Falle eines Erfolgs bei den Ermittlungen auch Unternehmer und landwirtschaftliche Betriebe der Region Geld geben. Die Gesamtsumme beläuft sich aktuell auf über 9000 Euro. Riedinger hofft, dass durch die Auslobung dieser Summe „die Leute achtsamer sind“ und sachdienliche Hinweise melden: Das Polizeirevier Stendal nimmt diese entgegen: Tel. 03931/ 68 52 92.

Der letzte der zwölf Brände führte die Einsatzkräfte in der Nacht zum 18. Mai an den Mühlenberg nach Arneburg, wo eine Scheune brannte. Sechs Tage zuvor brannten Strohballen in Eichstedt. Allein im April waren die Feuerwehren viermal gefordert.