Aulosen/Stresow l Der Badeort in Stresow stellte für die Arend­seer „Saunis“ eine Premiere dar. Und der wartete gleich mal mit Eis auf. Eine vier Zentimeter dicke Schicht versperrte den Weg in das Wasser. Feuerwehrkameraden sorgten schließlich dafür, dass es eine größere eisfreie Fläche gab. Damit nicht genug: Die Wehr unterhielt auch ein wärmendes Feuer und bot Deftiges vom Grill an, ihr Förderverein versorgte die Gäste mit Kuchen und wärmenden Getränken.

Leider waren die „Brackratten“ aus Cumlosen nicht angereist, einige Eisbader mussten krankheitsbedingt absagen. Die „Saunis“, deren Mitglieder aus Arendsee, Wollenrade, Krüden, Pretzier, Salzwedel, Lückstedt und Osterburg kommen, sollten aber auch in Stresow Gesellschaft bekommen. Zwei Eisbader aus Arend­see stiegen mit in das drei Grad kalte Wasser und auch Mareike Zenker aus Aulosen hatte ihre Badesachen mitgebracht, um in das eisige Nass einzutauchen. Als Kind hatte sie es schon einmal probiert, nun ging sie das zweite Mal in das Wasser. Damit dürfte sie die jüngste Teilnehmerin gewesen sein. Ältester Eisbader war am Sonnabend Werner Bismark, der mit 81 Jahren immer noch dieses Hobby betreibt.

Nach dem Bad im eisigen Nass konnten sich die Eisbader in der mitgebrachten, fahrbaren Sauna oder auch am Lagerfeuer aufwärmen. Dabei gab es noch zahlreiche Gespräche. Für das erste Mal wurde die Veranstaltung gut angenommen, so könnte es 2019 zu einer Neuauflage kommen. Als nächstes werden die Saunis aber, und das schon traditionell, in Pollitz in das Eiswasser steigen.

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