Arneburg l In Magdeburg war es am Montag wohl der erste Adventsmarkt, der im Land seine Tore öffnete. Viele Märkte werden folgen und viele Besucher anlocken. Was aber, wenn es nicht mehr geht, wenn man nicht mehr verreisen kann, nicht mehr so gut auf den Beinen ist? „Ja, wenn wir nicht zum Markt können, dann holen wir den Markt eben zu uns“, so Heiko Werner, Berater in der Pro Seniore-Elbresidenz in Arneburg. Im vorigen Jahr wurde, nach einer kurzen Pause, der Adventsmarkt wiederbelebt. Natürlich waren die Bewohner eingeladen. Aber auch Gäste der Elbresidenz waren an dem Nachmittag gern gesehen. Weihnachtliche Düfte empfingen sie am Nachmittag, schnell füllte sich der Saal. Und als Heiko Werner die Anwesenden begrüßte, war es auch schon voll.

Begrüßen konnte er dabei auch eine Abordnung aus dem Hort der Verbandsgemeinde, die Kinder erfreuten die Besucher mit weihnachtlichen Liedern und Gedichten. Lena Schauer hatte ihr Akkordeon mitgebracht und Lea Waschke die Gitarre, auch sie brachte Melodien zu Gehör. Mit viel Applaus und einigen weihnachtlichen Süßigkeiten bedankten sich die Zuhörer und die Residenzleitung für diesen Auftritt.

Eingeladen wurde dann, dass weihnachtliche Angebot in Augenschein zu nehmen. Residenzleiterin Carmen Gedamke stand dabei selbst am Topf, ihre leckeren Pfannkuchen fanden schnell Absatz. Weiter wurden Waffeln angeboten, Punsch, Glühwein und Kakao gab es als wärmende Getränke. Auch mehrere Stände waren aufgebaut. Von Arneburgern oder von der Residenz selbst gab es die ver­schiedensten weihnachtlichen Artikel. Handgemachte Seifen oder unterschiedliche Dekoartikel waren im Angebot. Mit dabei auch Marion Brilling und Ute Rockstroh aus Berge. Alle 14 Tage kommt ihr Nähkränzchen zusammen, da wird gesponnen und die Wolle auch gleich verarbeitet. Auch sie boten ihre handgefertigten Artikel auf dem Adventsmarkt an. Der Basar fand großen Zuspruch, die Mühen haben sich gelohnt, waren sich die Organisatoren einig.

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