Seehausen l Am Freitag zog der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Seehausen Jahresbilanz im Versammlungsraum des Gerätehauses an der Nuschke-Straße. Zuvor gedachten die Mitglieder im Rahmen einer Schweigeminute allerdings noch an Fritz Leppin. Der bislang älteste Mitstreiter in den Reihen der Feuerwehr und ihrer Förderer war im Alter von 90 Jahren verstorben.

Der Vereinsvorsitzende, Willi Hamann, der sich gern mehr Gäste gewünscht hätte, konnte auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurückblicken. Zirka 18.000 Euro wurden für die Feuerwehr- und Jugendarbeit zur Verfügung gestellt, was auch in Zukunft ein großes Plus für die Kameradschaftspflege bedeutet. Die Einnahmen resultierten dabei im Wesentlichen aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen, der Raummiete, dem Auffstellen des Schrottcontainers und diversen Veranstaltungen wie das Tannenbaumverbrennen im Januar oder Maifeuer. Auch der Spielmannszug der Feuerwehr hat im vergangenen Jahr seinen Teil zu den Einnahmen beigetragen. „Unser Dank geht an alle Unterstützer. Wir freuen uns über jeden Euro“, bekräftigte Hamann in dem Zusammenhang.

Die Wünsche der Kinder- und Jugendwehr konnten offenbar alle erfüllt werden. Dazu zählten die Teilnahme am Tulpensonntagsumzug, das Anschaffen von Feldbetten und Parkern sowie das Finanzieren eines Ausfluges zum Magdeburger Weihnachtsmarkt.

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Besuch der Airbus-Werke

Für die Einsatztruppe wurden zudem Strickmützen und Kappen angeschafft sowie Vitrinenschränke, Gläser, Geschirr und andere Utensilien für die Bewirtschaftung der Küche gekauft. Hinzu kamen verschiedene Ausflüge wie ein Besuch der Airbus-Werke auf Finkenwerder oder eine Bootstour auf dem Aland. Den Jahresausklang bildete eine Weihnachtsfeier.

Nach dem Bericht des Kassenprüfers konnte der Vorstand entlastet werden. Es gab nichts zu bemängeln.

In seinem Grußwort würdigte der Seehäuser Bürgermeister Detlef Neumann das Engagement der Mitglieder: „Es ist eine schöne Sache und nicht einfach zu stemmen. Mein Dank geht an Sie alle.“ Verbandsgemeindebürgermeister Rüdiger Kloth stieß mit seiner Anerkennung ins gleiche Horn. „So eine Summe ist schon eine Menge Holz“, betonte er mit Blick auf die finanzielle Unterstützung durch den Förderverein.

Anschließend wurde der feierliche Rahmen noch dazu genutzt, um zwei Beförderungen zu vollziehen. Wehrleiter Enrico Schmidt überreichte Urkunden an Uwe Kamlah und Kurt Wohlfahrt. Beide dürfen sich nun Brandmeister nennen.