Seehausen l Die Feuerwehrleitungen der Verbandsgemeinde Seehausen treffen sich regelmäßig zur Beratung. Am Donnerstagabend gab es im Gerätehaus der Hansestadt besonderen Grund zur Freude. Bürgermeister Rüdiger Kloth stellte die neue Wärmebildkamera in Dienst. Die löst das 23 Jahre alte Vorgängermodell ab, das mit der Wachablösung den Geist endgültig aufgab.

Die Neuanschaffung ist zwar bei den Seehäuser Blauröcken stationiert, weil da die Kamera am häufigsten zum Einsatz kommt. Sie steht aber allen Wehren zur Verfügung, betonte Verbandsgemeindewehrleiter Michael Märten.

Und was loben die Seehäuser nach den ersten Einsätzen?

Die Kamera verfügt neben Ersatzakkus über einen Laserpointer, der das Anvisieren der Ziele erleichtert, passt den Bildschirm dem Tageslicht an, misst Temperaturen, eignet sich neben der Glutnester- auch für die Personensuche, ist mit einem großen Speicher für Bild- sowie Videoaufnahmen ausgerüstet und – obwohl kleiner – auch mit Schutzhandschuhen gut zu händeln. Rund 6.500 Euro hat die moderne Wärmebildkamera die Kommune gekostet. Die ÖSA-Versicherungen haben den Kauf mit 2.500 Euro bezuschusst.

Übrigens: Noch während der Versammlung kam die Kamera bei einem Feldbrand bei Krüden zum Einsatz.