Osterburg l Am Sonnabend waren Leitungskräfte der Osterburger Wehren unterwegs, um die Winterfestmachung zu überprüfen. Das Prozedere ging mit Routine über die Bühne. Denn die Inspektion zum Jahresende war bei den Brandbekämpfern schon Tradition, als in den Dörfern noch Traktoren den Vorspanndienst für die Tragkraftspritzen-Anhänger übernahmen.

In vier Gruppen waren die Kontrolleure um Stadtwehrleiter Sven Engel in den vier Ausrückebereichen unterwegs. Sonst wäre die Überprüfung von 24 Feuerwehren an einem Vormittag kaum machbar.

Licht und Schatten lagen auch dieses Mal dicht beieinander, wie Engel gegen Mittag bei der Auswertung im Osterburger Gerätehaus klarmachte. Positiv sei, dass Technik und Ausrüstungsgegenstände von den Einsatzkräften sehr gut gepflegt seien und es bei Ordnung oder Sauberkeit ebenso wenig Grund für Beanstandungen gebe wie bei der Dokumentation von Einsätzen, Ausbildungen, Belehrungen, Löschwasserentnahmestellen und sonst dergleichen. Positiv zu bewerten sei, dass in zwei Gerätehäusern neue Tragkraftspritzen angekommen sind und dass der Kauf von zwei neuen Mannschaftstransportwagen für die Ortswehren von der Stadt in Auftrag gegeben ist.

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Gut ist auch, dass am Gerätehaus Dequede Sanierungsarbeiten gegen die aufsteigende Nässe durchgeführt wurden. Ergebnis und Umfang der Baumaßnahme lassen allerdings einige Fragen offen, die es zu klären gilt. Außerdem bemängelte der Stadtwehrleiter einmal mehr den Sanierungsstau, der nach wie vor in anderen Gerätehäusern – zum Beispiel in Polkern, Krevese oder Meseberg – herrsche. Dass vor allem vergleichsweise neue Bauten von Wasserschäden betroffen sind, gibt Engel zu denken.

Zu den positiven Seiten des Tages gehört allerdings auch, dass die besuchten Wehren wechselseitig für die Stärkung der Kontrolleure mit einem Frühstück sorgen. Für das Mittagsmahl zeichnete der Förderverein der Osterburger Wehr verantwortlich.