Seehausen l Wie das duftete! Die Seehäuser „Gaststätte Henkel“ hatte am Donnerstag geöffnet und bot den Reisenden zum Beispiel eine „Bratwurst to go“ an. Eine Bikertruppe aus der Stadt Brandenburg nahm dieses Angebot gern an und legte am Postplatz einen Zwischenstopp ein. „Unsere Route verläuft über Rathenow, Rhinow, dann mit der Fähre rüber nach Havelberg, Seehausen, weiter nach Stendal, Tangermünde und Genthin. Das sind ungefähr um die 215 Kilometer“, verriet „Michael“, einer der passionierten Biker. „Wir sind jedes Jahr unterwegs.“

Unter strengen Auflagen konnte auch die Waldbadgaststätte öffnen und zum Verweilen einladen. „Wir haben kühles Fassbier im Angebot, sowie diverse Speisen vom Grill und verschiedene Eissorten“, verriet Daniel Lange. „Zudem ist der Biergarten geöffnet.“ Der Besucheransturm ließ deshalb am frühen Nachmittag nicht lange auf sich warten. Ein weiterer Publikumsmagnet war die Ausflugsgastätte Barsberge. Neben einem kulinarischen Angebot luden auch Kutschfahrten die Besucher zu einer Mitfahrt ein. Ungewohnter Weise bildeten diesmal die Pedalritter eher die Minderheit auf den altmärkischen Straßen. Um so mehr waren dafür alte, seltene und neue Motorräder, sowie Quads, Trikes und ähnliche motorisierte Vehikel anzutreffen. Darunter auch die Oldiebiker-Freunde aus Zehrental. Bei ihrer Tour von Groß Garz, über Arendsee, Seehausen und Lindenberg gehörte auch der Zwischenhalt in Barsberge für die passionierten Motorradfreunde traditionell einfach dazu.

Die Senioren im Seehäuser Pflegeheim „Am Kaland“ hatten eine ganz besondere Freude. Aufgrund der positiven Resonanz beim letzten Konzert unter freiem Himmel, spielten die Musiker der Oldieblaskapelle erneut draußen auf. Mit altbekannten Stimmungshits waren die Bewohner abermals sprichwörtlich aus dem Häuschen. Es wurde auf den Balkons und hinter den Fenstern mitgeklatscht und gesungen. „Es hat letztes Mal so viel Spaß gemacht,“ verriet Michael Wiesenberg von den Oldies. „Und uns fehlt natürlich auch einfach das Proben.“

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Für ihre Darbietungen erhielten die Musiker auch dieses Mal reichlich Applaus und Michael Wiesenberg ließ es sich nach dem Konzert nicht nehmen, noch einige Dankesworte in Richtung der Mitarbeiter loszuwerden. „Sie leisten hier alle wirklich Großartiges.“