Handball WM-Träume auf Magdeburgs Dächern
DHB-Kapitänin Antje Döll nutzte den Heimatbesuch mit der Familie zur großen Tour durch Magdeburg. Die in Weferlingen aufgewachsene, in Haldensleben geborene und in Ludwigsburg spielende Handballerin erhofft sich mit der Heim-WM Ende des Jahres auch neue Impulse für den Frauen-Handball.

Magdeburg - Symbolischer kann man ein Trainingslager für eine WM fast gar nicht planen. Die deutschen Handball-Frauen haben nämlich vergangene Woche in Rotterdam geschwitzt. Dort, wo ab dem 12. Dezember in der Ahoj-Arena die Medaillen ausgespielt werden. Letztmals holten die DHB-Frauen 2007 mit Bronze eine WM-Medaille. „Wir wollen jetzt endlich mal mehr als nur das Viertelfinale. Und wenn es dann auch noch mit einer Medaille klappt, würde für uns alle ein Traum in Erfüllung gehen“, betont Antje Döll, die das Team als Kapitänin dafür erfolgreich durch die Vorrunde in Stuttgart und Hauptrunde in Dortmund führen will. Das Eröffnungsspiel steigt am 26. November in Stuttgart gegen Island. Döll: „Dass die Arena so gut wie ausverkauft ist, macht uns stolz. Schön, dass sich durch die WM etwas im Frauen-Handball bewegt. Das wollen wir jetzt auch nutzen, um die Leute mitzunehmen und die Infrastrukturen zu verbessern.“