Osterburg l Nach privaten und krankheitsbedingten Vakanzen in den Vorstandsreihen des Kegelsportclubs (KSC) Osterburg hat sich die Führungsriege am Freitagabend neu konstituiert. Während der Jahreshauptversammlung in den Räumlichkeiten der Kegelhalle wählten die 34 Mitglieder erneut Bernd Drong zum Vorsitzenden. Thomas Bartz rückt als Stellvertreter in den Vorstand auf, Sabine Leist fungiert weiterhin als Schatzmeisterin. Zudem nimmt Werner Bertleff auch zukünftig die Aufgaben als Schrift- und Protokollführer des Kegelsportclubs wahr. „Ohne Werner geht eben nichts. Aber er muss in Zukunft auch einfach mehr entlastet werden“, waren sich Bernd Drong und die Mitglieder einig. Martina Bartsch kümmert sich fortan um die Geschicke des Nachwuchses und dem Gesellschaftskegeln. Sie löst damit Birgit Jahrend ab, die auf eigenem Wunsch aus dem Vorstand zurückgetreten ist, dem Verein aber weiterhin erhalten bleibt. Ihr jahrelanges Engagement wurde entsprechend gewürdigt und durch Kreissportbund-Vize Andreas Biewald mit der Ehrennadel in Bronze bedacht.

Dass der Traditionsverein heute und seit Jahren finanziell in ruhigem Fahrwasser unterwegs ist, daran hat nach Meinung der Vereinsmitglieder Sabine Leist einen großen Anteil. Die Finanzerin wurde dafür mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet.

Nicht nur finanziell, auch insgesamt sieht Bernd Drong den Verein ordentlich aufgestellt: „Trotz der personellen Probleme in der Vergangenheit haben wir die Kugel immer am rollen gehalten, weil auch viele Sportfreunde mit angepackt haben. Ich denke wir können stolz auf unseren Verein sein“, zog der Vereinschef ein grundlegend positives Resümee. Zudem zeige sich die Mitgliederzahl mit 57 Kegelsportfreunden äußerst stabil, mit Beate Potas aus Drüsedau und Daniela Ceyhon aus Osterburg konnte sich der Verein sogar über neue Kegelfreundinnen freuen.

Bilder

Viel zu tun gebe es allerdings im Nachwuchsbereich. Kim Selert habe zwar mit der Mannschaft vom KKV Stendal im Jahr 2018 in Kiel den deutschen Meistertitel errungen und Maximilian Ringe wäre im Mix in diesem Jahr Landesmeister geworden. Abseits dieser beiden Aushängeschilder will der Verein aber noch viel mehr Kinder und Jugendliche für seinen Sport gewinnen. „Deshalb werden wir uns an verschiedenen Schulen repräsentieren. Mit den Leiterinnen des Markgraf-Albrecht-Gymnasiums und der Sekundarschule ,Karl-Marx‘ wurden bereits Gespräche geführt. Es wird ab dem nächsten Unterrichtsjahr jeweils eine Arbeitsgemeinschaft ,Kegeln‘ entstehen“, so der Vereinschef. Aus sportlicher Sicht nehmen derzeit zwei Mannschaften am Wettkampfbetrieb teil, wobei die erste Mannschaft in der Landesliga unterwegs ist. Der KSC kämpft dort um den Klassenerhalt. Die zweite Mannschaft spielt in der Kreisklasse. Dort möchten die Kegelfreunde in der neuen Saison leistungsmäßig einen Sprung nach vorn machen.