Hindenburg l Hindenburgs Wehrleiter Karsten Lüdecke ist mit dem Interesse auf den Aufruf nicht unzufrieden. „Mehr könnten es natürlich immer gern sein. Vielleicht kommt ein sechstes Kind bald hinzu“, hofft der Wehrchef auf Verstärkung – Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren sind immer gern gesehen. Die Mannschaft mit Clara, Ben, Henry, Joel und Moritz nimmt Lukas Lüdecke, Sohn des Wehrleiters, unter seine Fittiche. Der 21-Jährige als künftiger Leiter der Kinderfeuerwehr schilderte bei der Gründungsversammlung, worauf es der Feuerwehr ankommt.

Der Spaß steht natürlich im Vordergrund. „Wir wollen Kinder schon früh für die Feuerwehr begeistern, um den Nachwuchs für die Jugend- und die aktive Wehr zu sichern“, meinte Lukas Lüdecke. Dabei wird auch die Hilfsbereitschaft beim Nachwuchs gefördert. Mit spielerischen Aktivitäten, wie beispielsweise Bastelnachmittagen, Stunden, in denen experimentiert wird, und in denen vielleicht auch gekocht wird, wollen sie die Ziele anpacken. Spiele sollen nicht zu kurz kommen, ebenso Grillnachmittage und andere Feste sowie Ausflüge, beispielsweise ins Badeland oder zum Heidepark. Wobei das Feuerwehrwissen natürlich auch mit den Monaten und Jahren erweitert wird....

Nun wird sich die neue Kinderfeuerwehr und die regelmäßig geplanten Treffen auf dem Areal der Hindenburger Feuerwehr sozusagen erstmal einspielen müssen. „Sie bekommen einen extra Raum bei uns“, erwähnte Karsten Lüdecke. Und über Unterstützung kann sich die neue Mannschaft auch freuen: Verbandsgemeinde-Bürgermeister René Schernikau begrüßte die Kinder bei der Gründung und kündigte an, bei der Einkleidung mit T-Shirts und Basecaps behilflich zu sein. Auch der Feuerwehr-Förderverein der Hindenburger sicherte Unterstützung zu. Ab dem zehnten Lebensjahr können die Mädchen und Jungen, die sich bereits am ersten Tag die Technik im Hindenburger Gerätehaus anschauten und auch mal das Strahlrohr und die Kübelspritze ausprobierten, dann in die Jugend-Feuerwehr wechseln.

Die 1900 gegründete Feuerwehr Hindenburg hat 35 Mitglieder, darunter die Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung und das Nachwuchs-Quintett, in ihren Reihen.