Osterburg l Wie der städtische Bauamtsleiter Matthias Köberle auf Nachfrage informierte, sind „im Territorium des Projektgebietes I mit den Orten Düsedau, Walsleben und Erxleben sowie im Gebiet 4 mit Königsmark, Meseberg, Dobbrun, Zedau und Krumke die Arbeiten bereits seit Anfang Juli im Gang. Im Projektgebiet 2 mit den Orten Flessau und Ballerstedt sowie im Gebiet 3 mit Gladigau, Rossau und Krevese sind sie am 6. August gestartet.“ Köberle zeigte sich zuversichtlich, dass die Umrüstung der Straßenlampen in den Herbstmonaten zum Abschluss gebracht werden könnte.

Anschließend dürfte sich der Fokus auf das Osterburger Stadtgebiet richten. Denn weil die Ausschreibungsergebnisse so überraschend günstig ausfielen, dass von den ursprünglich einkalkulierten 650 000 Euro aus dem Stark V-Fördertopf noch rund 300000 Euro übrig blieben, hat die Einheitsgemeinde nun auch noch die LED-Umstellung von Straßenlampen in der Kernstadt auf dem Zettel. Man bleibe aber dabei, diese Maßnahme erst nach Beendigung der Umrüstung in der ländlichen Region anzugehen, bestätigte Köberle. „Gut möglich, dass wir dann auch schon von Erfahrungen profitieren können, die wir jetzt bei der Umstellung in den Dörfern machen“, erklärte der Bauamtsleiter.

Mit den neuen Lichtpunkten verabschiedet sich die Einheitsgemeinde auch von der Praxis der zurückliegenden Jahre, nachts Beleuchtung auszustellen. Dies sei nicht mehr nötig, weil mit den neuen Leuchtdioden deutlich weniger Strom verbraucht wird. In Absprache mit Vertretern der Projektgruppen habe man sich lediglich darauf verständigt, bei einigen Lampen zu späterer Stunde die Lichtstärke herunterzuregulieren. Komplett abgeschaltet wird eine Straßenlampe zukünftig nur noch, wenn das von den Einwohnern des betreffenden Ortes so gewünscht wird