Osterburg l „Abi-Festival – Rock am Gym 2019“: Dieses Motto nahmen die Abiturienten schon am Vorabend ihres letzten Schultages wörtlich. Mit Absperrbändern, Luftballons und weiteren Gimmicks dekorierten sie Pausenhof, Flure und eine Hand voll Klassenräume ihres Lernortes zum „Festivalgelände“ um. Auch ihr rund einstündiges Programm, das die Zwölftklässler am Freitag ab 12 Uhr auf die Bühne brachten, wurde dem Rockfestival-Motto gerecht. Launige Spiele, von Julia Hoyer sowie Menno van Lengen mit einem Augenzwinkern moderiert, forderten von Lehrern oder Mitarbeitern der Schule unter anderem Kenntnisse über Songs, die Veranstaltungsorte von Musikfestivals oder „neudeutsche“ Begriffe wie „Alu-Gurke“ (Fahrrad) ab. Aus einem gut gefüllten Korb galt es, „festival­taugliche“ Utensilien herauszustöbern. Und Geschicklichkeit war bei einem Zielwerfen auf Getränkebecher gefragt.

Später bedankten sich die Zwölftklässler mit Blumensträußen bei Schulleiterin Elke Hein, der Jahrgangsbeauftragten Elke Preis, dem Oberstufenkoordinator Alexan­der Dankert sowie den Sekretärinnen und Hausmeistern für die Unterstützung in den zurückliegenden Jahren. Als Abschiedgeschenk für ihre Schule spendierten die Abi­turienten einen Geldbetrag in Höhe von 250 Euro, der in Dekorationen für den Pausenhof investiert werden soll. Nach einem Brauch des Gymnasiums reichte Julia Hoyer zudem die „Fackel der Weisheit“ an Mareike Krüger als Vertreterin des Abitur-Jahrgangs 2020 weiter. Zum Finale sammelten sich die Zwölftklässler auf der Bühne, um eine umgetextete Version des „Juli“-Songs „Geile Zeit“ zu singen. Weil die Technik ausfiel, setzten die Abi­turienten den Schlusspunkt ihres Programms à capella.

Abends ging es für die Zwölft­klässler zur „School‘s out“-Musiknacht ins Flash, danach dürften Partys und Co aber in den Hintergrund rücken. Am 1. April starten die intensiven Prüfungsvorbereitungen, am 8. April steht im Fach Geschichte die erste Prüfung an.

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