Meseberg  l Eigentlich wollten die Akteure des Meseberger Mühlentheaters gleich mit Beginn des neuen Jahres zur Probe endlich wieder auf die Bretter, die sprichwörtlich die Welt bedeuten. „Darauf haben wir gehofft, nachdem wir im 2020 coronabedingt zunächst unsere Proben und dann auch noch die Auftritte absagen mussten. Und nun ist das leider auch nicht möglich“, bedauerte Renate Kleszcz namens der gesamten Theatergruppe.

Nach der Enttäuschung über den Ausfall der Spielzeit im Vorjahr, die die Theatergruppe und ihr Publikum teilen, folgte mit dem Aus für das gemeinsame Proben die nächste Ernüchterung. Trotzdem lässt sich das Ensemble noch nicht die Hoffnung nehmen, in der zweiten Jahreshälfte wieder vor Theaterfreunden aus der Region zu spielen. „Dafür sind wir guten Mutes und lernen unsere Texte zunächst nur zu Hause, bis wir uns wieder zum gemeinsamen Proben treffen können“, so Renate Kleszcz. Die Mitglieder des Mühlentheaters haben sich auch schon auf die Termine für etwaige Auftritte im Düsedauer Saal verständigt, „die wir aber aus gegebenen Gründen nur unter Vorbehalt zusagen können“, machte Renate Kleszcz deutlich. Diese Termine sollen unter anderem im Mitteilungsblatt sowie im Veranstaltungskalender der Einheitsgemeinde veröffentlicht werden.

Der Kartenvorverkauf für die Theatervorstellungen könnte in der zweiten August-Hälfte im Osterburger Verwaltungsgebäude stattfinden. „Den Termin dafür geben wir noch rechtzeitig bekannt“, so Renate Kleszcz, die die Gelegenheit nutzte, stellvertretend für das gesamte Mühlen­theater den Wunsch zu äußern, „dass wir uns alle gesund wiedersehen und eine gute Saison haben werden“.