Gladigau l Seit etwa zwei Jahren kursieren in Gladigau die Pläne des Telekommunikations-Anbieters Vodafone, in der Gemarkung des Dorfes einen Funkmast aufzurichten. Seiner Realisierung blicken vor allem Handybesitzer sehnsüchtig entgegen. Denn der Empfang dürfte nach Inbetriebnahme des Mastes in Gladigau und seinen Nachbarorten deutlich besser sein als gegenwärtig.

Die Vorbereitung der Investition zog sich zunehmend in die Länge, nun aber scheint die Errichtung des Funkmastes in greifbare Nähe zu rücken. Das machte Matthias Müller deutlich. „Die Baugenehmigung liegt vor“, berichtete der Gladigauer Ortsbürgermeister. Müller und die übrigen Mitglieder des Gladigauer Ortschaftsrates haben die Pläne von Vodafone, stets positiv begleitet. Groß ist auch das Interesse der Einwohner. „Viele Bürger fragen immer wieder mal nach, wie der aktuelle Stand ist“, bestätigte Müller.

Der Standort des Funkmastes ist schon lange geklärt. Die Kommunalpolitiker greifen auf eine gemeindeeigene Fläche in der Nähe des Gladigauer Sportplatzes zurück. Ganz konkret handelt es sich um eine Fläche einige Meter hinter der Anzeigentafel, präzisierte der Ortsbürgermeister. Der Bauherr nahm bereits Verbindung mit dem Stromnetzbetreiber auf, um abzuklären, wie die Kabel von der Schulstraße zum künftigen Ort des Masten am günstigsten zu verlegen sind.

Matthias Müller, der im regelmäßigen Kontakt mit dem Unternehmen ist, hofft, dass die Ausschreibung nicht mehr allzu weit entfernt ist und die Gladigauer und Bewohner der umliegenden Orte im kommenden Jahr von dieser Technik profitieren. Dabei sollte sich nicht nur die Qualität beim Handy-Verkehr verbessern. Neben der Telefonie könnten auch die Wege im Internet schneller werden. Aber das ist nicht das vordringliche Problem, versichert Müller. Viele Einwohner haben bereits auf kabelgebundes Internet gesetzt.