Stadt poliert ihren virtuellen Auftritt nach 16 Jahren inhaltlich und optisch gründlich auf

Neues Internetportal ab Montag online

Von Ralf Franke

"Es ist vollbracht", ließ Bürgermeister Nico Schulz gestern Vormittag bei einem Pressegespräch mit einem zufriedenen Blick in die Runde und mit Verweis auf den neuen Internetauftritt der Einheitsgemeinde Osterburg wissen.

Osterburg l Ab Montag ist das digitale Portal rund ein halbes Jahr, nach dem der Auftrag vom Stadtrat vergeben wurde, online. Alt ist im Prinzip nur noch die Internet-Adresse "www.osterburg.de" geblieben. Ansonsten haben das Kreveser "Atelier offen" und Mitarbeiter der Stadtverwaltung vielleicht nicht das Rad neu erfunden, aber für das virtuelle Aushängeschild der Hansestadt und ihrer Ortsteile ganze, sprich kreative und vor allem fleißige Arbeit geleistet.

So sieht es auch das Stadtoberhaupt, das sich bei den Kreveser Profis, aber auch bei Bibliotheksleiterin Anette Bütow, der zuständigen Amtsleiterin Anke Müller und bei allen anderen Mitarbeitern der Stadtverwaltung bedankte, die entsprechend geschult Zuarbeit geleistet haben und die Seiten künftig auch aktuell mit neuen Daten "füttern" sollen.

Gut 700 Seiten sind so entstanden, die den eigenen Bürgern Informationen aus erster Hand bieten, die Biesestadt und deren Umfeld aber auch für Touristen oder ansiedlungswillige Gewerbetreibende interessant machen sollen. "Allein das Organigramm für die Übersicht der Seiten würde die Wand dieses Besprechungsraumes ausfüllen", ließ der Kreveser Designer Ralf Engelkamp wissen. Außerdem betonte er, dass mit dem Erscheinungsbild und der Seitenstruktur etwas zukunfts- und bei Bedarf ausbaufähiges für die kommenden Jahre geschaffen wurde.

Mit ausbaufähig meinte er nicht nur ein Aufstocken des Bürgerservices, ein Verlinken mit dritten Anbietern oder andere Angebote, sondern auch Informationen, die man bislang nicht einpflegen konnte, weil sie noch zugearbeitet werden müssen. In dem Zusammenhang ermunterte er Firmen, Vereine und andere Institutionen, sich auf den Seiten der Stadt zu präsentieren. Schulz betonte zudem, dass der Service für die Interessenten kostenlos sei. Das Stadtoberhaupt erweiterte den Aufruf und bat auch darum, die Stadtverwaltung auf sachliche oder orthographische Fehler hinzuweisen. Denn hinter den Seiten stecken auch nur Menschen.Das neue Internetangebot bietet mit wenigen Mausklicks jede Menge Informationen zur Stadt, ihren Ortsteilen oder zu Ämtern - verbunden mit einem Verweis auf die jeweiligen Ansprechpartner.

Bemerkenswert ist auch die Bildervielfalt, die sich nahezu jedem Thema anpasst, die sehenswerte Ecken der Einheitsgemeinde, aber auch zum Verkauf stehende Immobilien der Kommune oder freie Gewerbeflächen und anderes mehr zeigt. Kommunalpolitisch Interessierte finden zu den 700 Seiten jede Menge Dateien zum Runterladen mit Formularen, Tagesordnungen sowie Beschlüssen.

Auch die Kindertagesstätten sind samt Öffnungszeiten und Elternentgelten aufgeführt. Selbstverständlich bekommt auch die Kultur in dem neuen Portal ihren Platz. Kurz: Wer die Internetseiten gründlich durchforsten will, sollte sich viel Zeit nehmen. Nach einem Gästebuch sucht der Internet-user vorläufig aber vergebens. Die redaktionelle Betreuung sei noch nicht gesichert. Und es mache wenig Sinn, positive oder auch kritische Bemerkungen unbeantwortet zu lassen, so Engelkamp.