Osterburg l Viel Vergnügen, das zeigte der Schlussapplaus, haben Janine und Richard Ring aus Oebisfelde, Besitzer eines Figurentheaters, den vielen Kindern im Publikum bereitet. Auch die Eltern und Großeltern hatten ihren Spaß an den Abenteuern der kleinen Mascha und ihres pelzigen Freundes, eines Bären. Das Mädchen ist aber auch gut Freund mit den anderen Waldbewohnern wie dem Maulwurf, dem Raben, einem Hund, der Eule und der Waldhexe, die niemandem etwas Böses tut und den Tieren hilft. Der Bär passt auf Mascha auf, die ein wenig schusselig und leichtfertig ist.

Die beiden Puppenspieler haben mehrere Episoden aus der russischen Märchenserie „Mascha und der Bär“ ausgewählt und daraus ein fast einstündiges Figurenspiel mit dem gleichen Titel inszeniert: Die Hexe verliert ihren Zauberbesen, den Mascha findet und selbst ein wenig durch die Luft fliegt. Das erfährt der böse Räuber, giert nach dem Besen und überlistet Mascha. Er stiehlt auch den Honigkuchen, den Mascha für den Bären zu dessen Geburtstag gebacken hatte. Er sperrt Mascha, deren Gesicht durch den Besitz des Besens dem der Hexe immer ähnlicher wird, in einen Schuppen, und fliegt davon. Der Bär befreit Mascha, die Hexe bekommt ihren Besen zurück, Mascha ihr Gesicht wieder, der Räuber wird seinerseits überlistet, in den Schuppen gesperrt und in einen Hahn verwandelt.

„Wir führen unser kleines Familien-Unternehmen bereits in der fünften Generation“, erzählte Janine Ring, und ihr Mann fügte hinzu: „Wir kommen mit unseren Märchen jedes Jahr etwa um die gleiche Zeit nach Osterburg, sind im Winter bis auf Ausnahmen hier in der Region unterwegs.“ Nächste Spielorte sind unter anderem Gommern und am 20. Februar Seehausen. Es sind aber auch Abstecher nach Königslutter und Ingolstadt geplant.

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