Seehausen l Die Schaufensterscheiben am Schwibbogen „zieren“ vier Stellen, die der Seehäuser Verbandsgemeindebürgermeister Rüdiger Kloth durchaus für Einschusslöcher einer Luftdruckwaffe hält. Anzeige ist erstattet. Die Stadt feilt an einer Überwachungsstrategie für das Gebäude. Dass die Scheiben noch nicht geborsten sind, ist nur der Tatsache zu verdanken, dass wegen der Größe der Fläche einst Sicherheitsverbundglas verbaut wurde.

Ob es sich wirklich um die Spuren einer Luftbüchse handelt, ist zwar nicht bewiesen, aber nicht nur Kloth geht wegen der Gleichmäßigkeit der Löcher in Form, Größe und Tiefe davon aus. Mit einem Stein beziehungsweise Steinen oder einem Werkzeug wäre das nur schwer so zu wiederholen. Vor allem nicht in so unterschiedlichen Höhen.

Apropos hoch. Aus dem Grund spricht noch etwas für die Luftdruckwaffen-Theorie. Stadtarbeiter Ralf Näbsch entdeckte kürzlich bei Wartungsarbeiten an Laternen Am hohen Wall ähnliche Spuren.

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In jedem Fall sind Luftgewehre Waffen, die nicht in der Öffentlichkeit geführt werden dürfen und die auch Menschen gefährlich werden können. Insbesondere, wenn illegal stärkere Federn verbaut sind und Spitzkopfmunition verschossen wird.