Live-Musik

Rockige Klänge an zwei Tagen in Osterburg

Fünf Bands gastieren an zwei Tagen in Osterburg: Am 9. und 10. Juli wird es auf dem Gelände von „Duckstop“ laut und rockig.

Von Ingo Gutsche
Das Team vom ?Duckstop? bereitet sich auf zwei Open-Air-Abende vor. Karten gibt es auch an der Abendkasse.
Das Team vom ?Duckstop? bereitet sich auf zwei Open-Air-Abende vor. Karten gibt es auch an der Abendkasse. Foto: Ingo Gutsche

Osterburg - Das Team von „Duckstop“ bereitet sich auf zwei lange Abende mit vielen Fans vor: Am morgigen Freitag und am darauffolgenden Sonnabend gibt es was mächtig auf die Ohren. Insgesamt haben sich fünf Bands für beide Tage angesagt. „Der Kartenvorverkauf läuft gut“, sagt Anke Teek als Mitorganisatorin. „Viele Anfragen und Ticketkäufer kamen aus Frankfurt/Main, Mainz und selbst aus dem tiefsten Bayern.“ Die Vorbereitungen sind schon seit mehreren Tagen voll in Gange.

Schon mehrere Konzerte organisiert

Das aus Zeltplanen eines bayrischen Bierzeltes überdachte Podest bietet den Musikern auf einer Fläche von rund zehn mal neun Metern eine gute Basis, um Voraussetzungen für stimmungsvolle Abende zu schaffen. Dass es „gute Mucke“ sein wird, davon ist „Ducki“, einer der Hauptorganisatoren, überzeugt. Er hat die Gruppen alle schon mehrmals live sehen dürfen. Schon „10- bis 15-mal“ haben die „Duckstop“-Veranstalter Open-Air-Partys mit Bands organisiert. Im Vorjahr musste eine Veranstaltung aufgrund der pandemischen Lage abgesagt werden – nun ein neuer Versuch.

Auf dem Areal hätten bis zu 1000 Gäste Platz, sagen die Organisatoren. Und dass ein Veranstalter sich nicht nur um die Musik und damit um Bands kümmern muss, ist klar. Die Technik und die Lichtanlage machen weitere Schwerpunkte aus. „Eine 24000 Watt-Anlage kommt aus Strausberg“, betont Ducki. Die gastronomische Versorgung muss gewährleistet sein. Ein Schankwagen steht bereit, weitere andere Stände ebenso. Erbsensuppe, Bockwurst, Bratwurst, diverse Getränke… Auch zum Finale lassen die Arbeiten auf dem Osterburger Gelände an der Düsedauer Straße nicht nach. Beispielsweise müssen die Toiletten noch angeschlossen werden. Für die Besucher steht ein Zeltplatz zur Verfügung, der noch „entsprechend abgeteilt werden muss“. Parkplätze sind direkt am Gelände vorhanden.

Lupus als „Einheizer“an beiden Abenden

Karten gibt es sowohl im Vorverkauf als auch an Abendkassen, die um 18 Uhr öffnen. Die Bandmitglieder von Lupus werden den musikalischen Reigen an beiden Abenden eröffnen. Freitag sind noch „Rotz und Wasser“ (Oi-Punk-Band aus Hamburg) und Lammkotze“ (Oi-Band aus Baden-Württemberg) sowie am Sonnabend „Stainless Steel“ (Leipzig) und die „Kneipenterroristen“ (Hamburg, siehe nebenstehender Text) am Start. Beide letztgenannten Bands haben sich als Böhse-Onkelz-Coverbands einen Namen gemacht, wobei die Kneipenterroristen auch eigene Songs schreiben.