Osterburg l Die eingenommenen Ausgleichsbeträge aus dem Osterburger Altstadt-Sanierungsgebiet machen es möglich: Dem Sozialgebäude an der „Bleiche“ stehen Sanierungsarbeiten ins Haus, zudem sollen Teile der Sportanlagen auf Vordermann gebracht werden. Das ist seit dieser Woche faktisch amtlich. Da beschlossen die Stadträte, in welche Projekte die rund 590 000 Euro hohe Summe der Ausgleichsbeträge investiert werden soll. Während ein Teil des Budgets in die Planung für einen Anbau an die Lindensporthalle fließen wird, geht das Gros des „Geldregens“ auf die „Bleiche“ nieder. Dort sieht der städtische Bauamtsleiter Matthias Köberle unter anderem die Erneuerung der Sanitäreinrichtungen als vordringlich an. Zudem stünden Elektroarbeiten auf der Agenda, machte Köberle auf Nachfrage der Volksstimme deutlich.

Doch damit sei das Maßnahmepaket noch nicht erschöpft. Denn ein Teil der Ausgleichsbeträge ist für die unter anderem auch vom Markgraf-Albrecht-Gymnasium genutzten Außenanlagen der Sportstätte gedacht. Diese sind längst in die Jahre gekommen. 2017 hatte die Einheitsgemeinde deshalb schon einmal die Erneuerung der Tartanbahn auf dem Zettel, die im damaligen Haushalt eingestellten Mittel von 150 000 Euro hätten aber bei weitem nicht genügt, um die Laufbahn tatsächlich auf Vordermann zu bringen. Ob die Tartanbahn jetzt, drei Jahre später, tatsächlich in den Aufgabenkatalog rückt, muss aber abgewartet werden. „Wir müssen noch prüfen, welche Maßnahmen wir in Angriff nehmen“, erklärte Matthias Köberle. So seien Arbeiten an der Laufbahn zwar eine Option. Andererseits sei es aber eben auch denkbar, die Erneuerung eines der kleineren Spielfelder in die Tat umzusetzen. Klar sei schon jetzt, dass das Geld für alle eigentlich benötigten Maßnahmen nicht reichen würde, stellte der Bauamtsleiter klar.

Immerhin kann die Sportstätte am östlichen Rande der Biesestadt nach dem entsprechenden Votum der Stadträte aber zumindest teilweise „geliftet“ werden. Steht jetzt erst einmal die Planung an, sollen in diesem Jahr auch noch die eigentlichen Sanierungs- und Erneuerungsarbeiten beginnen. „Das ist jedenfalls unser Ziel“, kündigte der städtische Bauamtsleiter an.