Arneburg l Die Stadt Arneburg möchte weiterhin das Antlitz der Fläche an der Stadthalle aufwerten und nimmt den dritten Bauabschnitt ins Visier. Nach dem einstimmigen Beschluss während der jüngsten Stadtratssitzung wird die Ausschreibung der Arbeiten vorbereitet. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass im Mai der Startschuss für den finalen Abschnitt an der Arneburger Kulturstätte fällt.

Planer Friedemann Hesse stellte den Stadträten den Part drei der Gesamtmaßnahme an der Stadthalle vor, der vor allem Pflasterarbeiten beinhaltet. Genau sind dies 850 Quadratmeter Fahrbahn (Römer) und 450 Quadratmeter Granit-Kleinpflaster für die Parkflächen der motorisierten Besucher. Diese sollen künftig über die bekannte Zufahrt und eine neu zu entstehende Abfahrt von diesem Gelände geleitet werden. „Beide Anbindungen verlaufen auf die Bahnhofstraße“, so Friedemann Hesse. Das besagt der Plan, der bereits aus dem Jahr 2010 stammt und der bis auf nur unwesentliche Änderungen auch in die Realität umgesetzt wurde und wird.

Bereits für die Abschnitte eins und zwei zeichnete der Mitarbeiter eines Stendaler Ingenieur­büros verantwortlich. Der Auftakt vor fünf, sechs Jahren wurde mit den Pflasterarbeiten für die Parkplatzanlage am Getränkemarkt vollzogen. Im vorigen Jahr ging dann an der Stadthalle der zweite Bauabschnitt über die Bühne, von Juli bis September entstand die neue Fläche als Zuwegung zum Eingangsbereich des Gebäudes. Nun gerät die noch unbearbeitete Fläche des Komplexes in den Fokus.

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Dass sich angesichts der aktuellen Coronakrise keine Firmen an der Ausschreibung beteiligen, glaubt der Planer nicht. Vielmehr seien „solche Arbeiten für einige Unternehmen sehr interessant“. Die Fläche von insgesamt 1300 Quadrat­metern erhält durch das neue Pflaster ein neues Gesicht. Außerdem wird das Areal begrünt: 17 Dachplatanen sollen auf dem Gelände gepflanzt werden, wie der Planer während der Sitzung informierte. Das ist ganz nach den Vorstellungen des Gremiums um Bürgermeister Lothar Riedinger. Die Frage, ob auch Bänke für Spaziergänger oder Radler angedacht sind, musste Hesse verneinen. Allerdings sei es kein Problem, Sitzgelegenheiten auf diesem Areal „nachzurüsten“. Zu den kleinen Änderungen, die der Rat ansprach, gehört beispielsweise das Umsetzen einer der beiden vorgesehenen „Arneburger Leuchten“ auf einen anderen Platz. Weitere Wandleuchten sind bereits angebracht. Wie der Stadtrat an diesem Abend ferner anmerkte, sei es vorteilhaft, ein Leerrohr für spätere Elektrik in das Erdreich zu verlegen. Nun hoffen die Mitglieder des Stadtrates und Einwohner, dass die Bautätigkeit wie geplant im Mai vonstatten gehen kann und wie problemlos die anderen beiden Abschnitte verlaufen werden. Der Planer erwartet eine Bauzeit von circa zwei Monaten.

Die Stadt wird das Projekt ohne den Einsatz von Fördermiteln stemmen müssen. Rund 350 000 Euro investiert sie in den dritten Bauabschnitt.