Osterburg l Angefangen beim Hilliges-Platz über die Wallpromenade bis hin zum neuen Marktplatz ist die Kommune in den zurückliegenden Jahren mit Modernisierungsarbeiten Stück für Stück näher an das unbefestigte Areal an Linden- und Naumannstraße gerückt, 2020 sollen Bauleute auch von dieser Fläche Besitz ergreifen. „Und zwar direkt im Anschluss an unser Stadt- und Spargelfest“, kündigt Bürgermeister Nico Schulz (CDU) auf Nachfrage an.

Zur Stadtsause im Mai des kommenden Jahres dient der Parkplatz noch einmal wie gewohnt als Standort für Rummel- und Fahrgeschäfte, ehe die Arbeiter loslegen und den gesamten Parkplatz neu gestalten werden. Dabei geht es längst nicht nur um die Oberfläche. In Abstimmung mit der Feuerwehr-Führungsspitze der Einheitsgemeinde ist zudem geplant, die Löschwasserversorgung in diesem Quartier zu verbessern. Die ursprüngliche Idee, im Erdreich eine Zisterne unterzubringen, scheine aber mittlerweile ins Hintertreffen zu geraten, deutete Schulz an. „Derzeit geht die Tendenz dahin, einen neuen Tiefenbrunnen zu bohren. Erste Untersuchungen dazu sind positiv verlaufen, abgeschlossen sind sie jedoch noch nicht“, erklärte Schulz. Ein weiterer Bestandteil der Neugestaltungspläne für den Parkplatz ist das Projekt, am westlichen Randbereich die Voraussetzung für womöglich zwei E-Ladesäulen zu schaffen. Nicht zuletzt soll der Parkplatz begrünt werden. „Für den Randbereich planen wir eine ortsfeste Begrünung, auf dem Platz selbst könnten dann mobile Einheiten wie beispielsweise Kübelbäume stehen“, sagte Schulz. Der Grund, warum die Kommune auf feste Anpflanzungen direkt auf dem Parkplatz verzichtet, liegt für den Bürgermeister auf der Hand: Denn das Areal soll auch zukünftig während des Stadt- und Spargelfestes für die Rummel- und Fahrgeschäfte der Schausteller genutzt werden, „das müssen wir in unseren Überlegungen berücksichtigen“, so der Bürgermeister.

Die Arbeiten an der Stellfläche, die eine Oberfläche aus Asphalt und eine weitere, in Richtung Lindensporthalle gelegene, komplett neue Zuwegung erhalten soll, könnten in etwa ein halbes Jahr in Anspruch nehmen. Mit diesem Projekt wäre die letzte Großmaßnahme der Innenstadtsanierung Geschichte, ein paar kleinere Projekte hat die Kommune aber trotzdem noch auf dem Zettel. So soll das von der Naumannstraße bis zur Einmündung der Gartenstraße reichende Teilstück der Werbener Straße noch erneuert werden. Für das östliche Ende der Jüdenstraße ist ein Wendehammer vorgesehen. Und der Friedhof soll eine ordentliche Zuwegung von der Gartenstraße aus erhalten, kündigte Schulz an.

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