Osterburg  l  „Die Resonanz ist wieder besonders gut“, freute sich die Einrichtungsleiterin Sabine Krüger bei der Begrüßung über zahlreiche Gäste. Nach einem kurzen Rückblick auf den vergangenen Vortrag setzte sich der frühere Lehrer Karl-Georg Spanier im dritten Teil seiner Vortragsreihe unter anderem mit der Bedeutung des Städtebundes in der Zeit von etwa 1350 bis zum Niedergang des han­sischen Handels in der Altmark auseinander. Im Mittelpunkt standen dabei immer wieder Stendal und Salzwedel. Der Referent beschrieb detailliert Handelsbeziehungen und deren Abläufe. Und er zeigte während seines Vortrages auch auf, wo die Kaufleute das von ihnen erwirtschaftete Geld investierten. Neben dem Erwerb von Handelsrechten seien auch viele Finanzen in sakrale Bauwerke wie beispielsweise Altäre oder Taufbecken geflossen. Die Kirche habe damals nachhaltig auf die Geschäftsleute eingewirkt, in dem sie den Kaufleuten ein schlechtes Gewissen einredete, begründete Spanier diesen Geldfluss.

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